Alpine ernennt Mike Elliott zum neuen Chief Technical Officer

Alpine hat die Verpflichtung von Mike Elliott als Chief Technical Officer seines Formel-1-Teams bekannt gegeben. Damit holt sich der Rennstall für seine Technikabteilung in Enstone reichlich WM-Erfahrung ins Haus.
In dieser neu geschaffenen CTO-Position wird der 52-jährige Brite die technischen und ingenieurwissenschaftlichen Abläufe im Werk in Enstone leiten. Das Team bestätigte, dass der derzeitige Executive Technical Director David Sanchez direkt an Elliott berichten wird, der die Gesamtverantwortung für die technische Struktur der Mannschaft übernimmt.
Eine Rückkehr nach Enstone
Für Elliott bedeutet dieser Schritt eine Rückkehr zu seinen Wurzeln: Bereits während der Renault- und Lotus-Ära war er als leitender Aerodynamiker für die Mannschaft tätig gewesen. Nach seiner ersten Station in Enstone wechselte Elliott als Aerodynamikchef zu Mercedes und spielte eine zentrale Rolle bei der Vorbereitung des Teams auf das Reglement der Saison 2014.
Während seiner Zeit bei den Silberpfeilen stieg Elliott zum Technischen Direktor und schließlich zum Chief Technical Officer auf – wobei er zwischenzeitlich die Rollen mit James Allison tauschte –, ehe er den Rennstall aus Brackley 2023 verließ.
„Er verfügt über eine nachgewiesene Erfolgsbilanz im Sport und trug zu beeindruckenden acht Konstrukteurs- und acht Fahrer-Weltmeisterschaften bei“, teilte Alpine mit. „Elliotts Ankunft in Enstone stärkt unsere technischen Kapazitäten, während das Team auf den jüngsten Fortschritten auf der Strecke aufbauen und die Lücke zu den Top 4 schließen möchte.“
Angriff unter dem Reglement von 2026
Die technische Verstärkung für Alpine fällt in einen vielversprechenden Auftakt in das Reglement von 2026. Nachdem das Team die vorherige Saison weitgehend geopfert hatte, um den Fokus voll auf das aktuelle Regelwerk zu richten, kämpft die Mannschaft aktuell mit den Racing Bulls um den fünften Platz in der Konstrukteurs-WM.
Zudem markiert die Saison 2026 einen bedeutenden Meilenstein für das anglo-französische Team, da es sein erstes Jahr als Mercedes-Kundenteam bestreitet. Während Alpine versucht, den Rückstand auf die Spitzenmannschaften wettzumachen, soll Elliotts Erfahrung aus dominanten WM-Jahren die technische Entwicklungsrichtung in Enstone vorgeben – während auch die Konkurrenz im Fahrerfeld weiter nachlegt, wie etwa Williams, die mit ihrem B-Spec-Auto in Baku einen großen Schritt nach vorn anpeilen, um im engen Mittelfeld zu bestehen.
