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Ferrari-Umbruch: Lewis Hamilton dementiert Medienberichte vehement
Lewis Hamilton dementiert italienische Medienberichte vehement, laut denen er personelle Konsequenzen und Umbesetzungen bei Ferrari gefordert haben soll.

Lewis Hamilton hat Medienberichten, wonach er personelle Veränderungen innerhalb der Scuderia Ferrari gefordert haben soll, entschieden widersprochen. Der Brite stellte klar, dass er zu keinem Zeitpunkt den Austausch von Mitarbeitern in seinem Team verlangt habe.
Die Reaktion folgt auf einen Bericht der italienischen Zeitung Corriere della Sera. Darin hieß es, der Brite habe Teamchef Frédéric Vasseur dazu gedrängt, Teile seiner Einsatz- und Strategiemannschaft an der Rennstrecke nach Reibereien während der Europa-Rennen umzustrukturieren. Zudem wurde behauptet, das Verhältnis zwischen Hamilton und Vasseur habe sich abgekühlt, nachdem der Teamchef nach Monza schriftlich fixierte und verbindliche Verhaltensregeln im Duell mit Teamkollege Charles Leclerc abgelehnt habe.
Hamilton sorgt für Klarheit
Um den zunehmenden Spekulationen entgegenzutreten, meldete sich Lewis Hamilton direkt auf seinem Instagram-Kanal zu Wort und wies jegliche Gerüchte über interne Unruhen entschieden zurück.
„Ich habe einige der Berichte gesehen, die kursieren, und möchte das hier klarstellen“, erklärte Hamilton. „Ich habe nie verlangt, dass irgendjemand in meinem Team ausgetauscht wird.
Jeder, mit dem ich zusammenarbeite, gibt täglich alles, und genau dieser Einsatz bringt uns voran. Ich versuche immer, Menschen zu stärken und sie zu Höchstleistungen zu motivieren – oder ihnen zumindest vor Augen zu führen, was in ihnen steckt. Das gelingt mir vielleicht nicht immer, aber genau das ist meine Absicht und mein Anspruch. Wir arbeiten alle gemeinsam an einem Strang, und das wird auch so bleiben.“
Konkrete Mitarbeiter aus Ferraris Einsatzteam an der Strecke wurden in dem ursprünglichen Bericht nicht namentlich genannt.
Umstrukturierungen und technische Verstärkung bei Ferrari
Bei Ferrari kam es im Saisonverlauf bereits zu mehreren personellen Anpassungen im Ingenieurbereich. Der langjährige Renningenieur Riccardo Adami wechselte mit Blick auf die Saison 2026 in eine neue Funktion innerhalb der Ferrari Driver Academy sowie in das Testprogramm historischer Fahrzeuge.
Um Hamiltons Crew an der Strecke zu verstärken, verpflichtete die Scuderia Luca Diella von Mercedes und Cedric Grosjean von McLaren. Darüber hinaus sicherte sich die von Loïc Serra geleitete Technikabteilung in der Sommerpause externe Verstärkung durch zusätzliche Chassisspezialisten.
Die Ferrari-Führung zeigt sich trotz des medialen Gegenwinds geschlossen. Vasseur hatte Gerüchte über interne Zerwürfnisse bereits zuvor heruntergespielt und betont, dass Feedback und Verbesserungswünsche von Fahrern in der Formel 1 völlig normal seien und keineswegs auf Risse im Team hindeuten. Zudem stellte sich Ferrari demonstrativ vor Serra und bezeichnete Berichte über angebliche Unruhe in der Chefetage als unnötige Störfeuer.
