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Aston Martin hat Sergio Perez als potenziellen Nachfolger für Fernando Alonso ins Auge gefasst, da die Zukunft des Spaniers über das Jahr 2026 hinaus zunehmend ungewiss ist. Das Team aus Silverstone handelt proaktiv, nachdem Gerüchte aufgekommen sind, dass Alpine versuchen könnte, Alonso für 2027 zurück nach Enstone zu locken.
Alonsos Vertrag bei Aston Martin läuft Ende 2026 aus, und die schwierige Saison mit dem AMR26 hat die Fragen, ob er dem Team treu bleiben wird, verschärft. Der Grund für die Spannungen ist offensichtlich: Die Wettbewerbsfähigkeit von Aston Martin blieb hinter den Erwartungen zurück, und es heißt, Alonso sei hinter den Kulissen zutiefst frustriert, auch wenn er das Ausmaß seines Ärgers öffentlich noch nicht vollständig gezeigt hat.
Diese Situation ist auch bei Alpine nicht unbemerkt geblieben, wo Flavio Briatore die Entwicklungen Berichten zufolge genau beobachtet. Die Spekulationen haben in den letzten Wochen so stark zugenommen, dass Aston Martin begonnen hat, eine Fahrerpaarung für die Zeit nach Alonso zu evaluieren – ein Ansatz, der sich in die breitere Debatte um Briatore, Alonso und mögliche Wechsel für 2027 einfügt.
Laut RacingNews365 ist Aston Martin der Ansicht, dass Perez ein tragfähiger Kandidat wäre, sollte Alonso das Team verlassen. Die Leistungen des Mexikaners bei Cadillac, insbesondere seine deutliche Überlegenheit gegenüber Valtteri Bottas im direkten Duell in dieser Saison, haben ihn auf das Radar mehrerer Teams gebracht.
Für Aston Martin bietet Perez mehrere Qualitäten, die ins Anforderungsprofil passen. Das Team ist sich bewusst, dass die aktuelle Form kaum ausreichen wird, um einen Spitzenfahrer für 2027 anzulocken, doch Perez bleibt ein sechsfacher Grand-Prix-Sieger mit einem starken Profil und dem Ruf, ein Auto maßgeblich weiterentwickeln zu können. Seine derzeitige Position am Ende des Feldes bei Cadillac hat seinem Ansehen keinen Abbruch getan.
Auch Aston Martins Technischer Direktor Adrian Newey gilt als großer Bewunderer von Perez und schätzt dessen technisches Verständnis sowie die Expertise, die er aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Red Bull mitbringt. Selbst das beträchtliche Gehalt, das Perez für einen Wechsel von Cadillac vermutlich fordern würde, gilt nicht als Hindernis.
Aston Martin ist nicht allein. Auch Williams könnte bei Perez anklopfen, falls Alex Albon oder Carlos Sainz das Team verlassen sollten – beide Fahrer gelten nach einem harten Jahr 2026 als offen für bessere Möglichkeiten. Dies deckt sich mit der allgemeinen Unsicherheit in Grove, trotz des öffentlichen Vertrauens in die aktuelle Fahrerpaarung, wie in unserem Bericht über Williams’ Haltung zur Zukunft von Albon und Sainz beleuchtet.
Sollte Alonso bei Aston Martin bleiben, könnte Alpine neben Williams ebenfalls versuchen, Perez zu verpflichten. Sein Wert als Werbeträger wird als bedeutend eingestuft, insbesondere im Hinblick auf Alpines E-Commerce-Partner und als mögliche Alternative zu Alonso vor der geplanten Titelpartnerschaft mit Gucci.
Perez bekennt sich derzeit noch zu Cadillac, doch der Fahrermarkt für 2027 zieht sich deutlich zusammen. Alonso, Perez, Albon und Sainz könnten alle Teil eines Dominoeffekts werden, wobei die Zukunft von Max Verstappen weiterhin als entscheidender Auslöser für das gesamte Fahrerfeld betrachtet wird.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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