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Flavio Briatore hat die Aussicht auf einen großen Umbruch auf dem Fahrermarkt 2027 bei Alpine heruntergespielt, obwohl Fernando Alonso mit einer überraschenden Rückkehr zum französischen Team in Verbindung gebracht wurde.
Alonsos Saison bei Aston Martin wurde als Albtraum beschrieben; der AMR26 erwies sich als zutiefst problematisch, und der zweifache Formel-1-Weltmeister konnte bisher nur einen einzigen Punkt einfahren. Dieser Hintergrund hat Spekulationen über eine mögliche Wiedervereinigung mit Alpine und Briatore angeheizt – dem Teamchef, mit dem Alonso während seiner Titelgewinne 2005 und 2006 zusammenarbeitete.
Doch im Gespräch mit dem italienischen Portal Moto.It deutete Briatore an, dass der Markt letztlich deutlich ruhiger bleiben könnte, als es die Gerüchte vermuten lassen. Seine Einschätzung war direkt: Der einzige Wechsel, den er derzeit als echte Möglichkeit sieht, ist der Wechsel von Max Verstappen von Red Bull zu Mercedes.
„Ich glaube, am Ende wird nichts passieren. Der einzige Wechsel, der stattfinden könnte, ist Verstappen zu Mercedes“, sagte Briatore.
Diese Aussage fügt sich in eine breitere Diskussion im Fahrerlager über Verstappens Zukunft ein, wobei aktuelle Berichte auch beleuchtet haben, wie Verstappens Manager die Vertragssituation bei Red Bull inmitten anhaltender Spekulationen geklärt hat.
Briatore achtete darauf, Alonsos Qualität nicht abzusprechen. Stattdessen verwies er auf die wettbewerblichen Einschränkungen, mit denen er in diesem Jahr zu kämpfen hat, und unterstrich, warum der Spanier nach wie vor eine so bedeutende Figur in der Formel 1 ist.
„Leider hat Fernando dieses Jahr kein konkurrenzfähiges Auto, aber wann immer er einen Hoffnungsschimmer sieht, ergreift er ihn“, so Briatore. „Fernando ist ein Phänomen, genau wie Hamilton. Ich denke, beide sind gut für die F1; sie sind Marken für sich.“
Für Alpine ist die Botschaft jedoch, dass nicht allein Sentimentalitäten die Politik bestimmen werden. Briatore erklärte, das Team sei mit seinen aktuellen Fahrern zufrieden, ließ aber die Tür für zukünftige Bewertungen offen, falls sich Gelegenheiten ergeben sollten.
„Wir sind mit unseren Fahrern zufrieden. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt“, sagte er. „Schließlich ist es mein Job, herauszufinden, was wir mit den Fahrern, die wir haben, erreichen können, und gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen. Wir werden die Möglichkeiten bewerten. Das ist eine Marktgegebenheit, die für das gesamte Unternehmen gilt.“
Alpines eigene Form hat diese Position gestärkt. Nach sieben Rennen im Jahr 2026 hat das Team eine Reihe beeindruckender Leistungen gezeigt, unterstützt durch den Wechsel auf Mercedes-Antriebseinheiten. Pierre Gasly hat in jedem Rennen, das er beendet hat, Punkte geholt, und sein nachträglich bestätigtes Podium in Monaco war entscheidend für Alpines Aufschwung – auch wenn diese Entscheidung für weitere Diskussionen sorgte, wie in Martin Brundles Kommentaren zur Situation um Gaslys Monaco-Podium beleuchtet wurde.
Gasly liegt derzeit mit 41 Punkten auf dem achten Platz der Meisterschaft, 11 Punkte hinter Verstappen. Briatore gab zu, dass der Franzose die Erwartungen übertroffen hat.
„Pierre ist eine weitere Überraschung“, sagte er. „Nachdem ich ihn kennengelernt habe, schätze ich ihn sehr. Er ist ein Typ, der außergewöhnliches Engagement zeigt.“

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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