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Gabriel Bortoleto ist überzeugt, dass sich die harte Arbeit bei Audi endlich in konstanten Ergebnissen in der Formel 1 niederschlägt, nachdem er bei den Grands Prix von Großbritannien und Belgien zweimal in Folge in die Punkteränge fuhr.
Das Team startete mit einem neunten Platz von Bortoleto beim Großen Preis von Australien in die Saison, doch der Fortschritt wurde bald durch eine Serie von Pechsträhnen und knapp verpassten Chancen überschattet. Drei aufeinanderfolgende elfte Plätze in Monaco, Barcelona und Österreich ließen Audi in der Gesamtwertung hinter die Konkurrenten im Mittelfeld zurückfallen.

Dieses Muster änderte sich in Silverstone. Bortoleto machte drei Positionen gut und erzielte sein bestes Saisonergebnis. Diese Leistung wiederholte er in Spa-Francorchamps, nachdem er erneut das Q3 erreicht hatte. Sein achter Platz beim Großen Preis von Belgien lieferte Audi einen weiteren klaren Beweis dafür, dass das Team nun konstant im Mittelfeld mitkämpfen kann.
„Ich bin extrem glücklich“, sagte Bortoleto nach dem Rennen. „Ich glaube, das ist alles, was wir an diesem Wochenende erreichen konnten.“
Er hob zudem das enorme Ausmaß der Teamleistung hervor, da mehr als 500 Audi-Mitarbeiter aus der Schweiz, Bicester und Neuburg angereist waren, um das Event zu verfolgen. „Das Team hat einen unglaublichen Job gemacht“, fügte er hinzu. „Es war definitiv ein großartiges Ergebnis.“

Das Ergebnis kam vier Jahre, nachdem Audi erstmals seine Absicht zum Einstieg in die Formel 1 bekannt gegeben hatte, und markiert einen wichtigen Meilenstein für den Fortschritt des Teams seitdem. Als Teil der wichtigsten Momente vom unvorhersehbaren Belgien-GP 2026 stach Audis Leistung als eine der bedeutendsten Entwicklungen im Mittelfeld an diesem Wochenende hervor.
Bortoleto beschrieb das Ergebnis als einen großen persönlichen Motivationsschub und äußerte die Hoffnung, dass es sich ebenso positiv auf die gesamte Organisation auswirken werde.
„Es ist ein unglaubliches Gefühl, dass wir jetzt in der Lage sind, konstant solche Ergebnisse zu liefern und um Punkte zu kämpfen“, sagte er.

Beide Audi-Piloten zeigten das Tempo, um die vorderen Mittelfeldteams wie Racing Bulls und Alpine herauszufordern. Nico Hülkenberg verpasste jedoch erneut knapp die Punkteränge. Er beendete das Rennen auf Platz 13 nach einem späten Duell mit Franco Colapinto, Pierre Gasly und Liam Lawson, nachdem sein Wochenende bereits durch ein plötzliches Hydraulikleck im Qualifying beeinträchtigt worden war.
Die Zuverlässigkeit bleibt für Hülkenberg ein zentraler Frustrationsfaktor. Abgesehen von den Ausfällen in Miami, Barcelona und Großbritannien war er in jedem Rennen dieser Saison nah an den Top 10, ohne jedoch zu punkten.
Dennoch war seine Einschätzung von Spa ermutigend: „Die Performance ist da, die Geschwindigkeit für den Kampf im Mittelfeld ist da. Ich denke, wir waren zusammen mit den Racing Bulls ‚Best of the Rest‘, soweit ich das beurteilen kann. Das ist also ziemlich positiv und ermutigend.“, meta_description:

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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