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Cadillac-Teamchef Marcin Budkowski hat Spekulationen zurückgewiesen, wonach Sergio Perez den neuen Formel-1-Rennstall in Richtung Williams verlassen könnte. Der Mexikaner bleibe ein wichtiger Bestandteil von Cadillacs Saisonprojekt für 2026.
Perez stieß im Alter von 36 Jahren zu Cadillac und gab mit dem Team sein Formel-1-Debüt. Zwar hat er wegen der mangelnden Leistung des Autos noch keinen Punkt erzielt, doch sein Beitrag wird nicht allein an den Ergebnissen gemessen. Im Qualifying-Duell gegen Teamkollege Valtteri Bottas liegt er – Sprint-Sessions eingeschlossen – mit 9:5 vorn. Zudem hat er sich zum Fahrer entwickelt, der Cadillacs Bemühungen anführt, den Rückstand auf das Mittelfeld zu verringern.
Diese Form löste Gerüchte über einen möglichen Wechsel zu Williams aus, wo die Zukunft von Alex Albon und Carlos Sainz als unsicher gilt. Budkowski stellte jedoch klar, dass Cadillac Perez’ Erfahrung als strategischen Vorteil und nicht als kurzfristige Übergangslösung betrachtet.
„Checo war für das Team ein Gewinn – und das gilt ehrlich gesagt auch für beide Fahrer“, sagte Budkowski bei einer Medienrunde mit CEO Dan Towriss. „Aber gerade für ein junges Team ist es entscheidend, Erfahrung und Stabilität einzubringen. Wenn ein Fahrer lernt und gleichzeitig das gesamte Team lernt, gibt es einfach zu viele Variablen.“
Seine Aussagen unterstreichen, wie wichtig Kontinuität für einen Rennstall ist, der noch immer seine Grundlagen schafft. Einen Einblick in diesen Prozess gibt Cadillacs fortlaufender Aufbau der Formel-1-Infrastruktur.
Budkowski beschrieb außerdem eine deutlich stärkere Version von Perez als jenen Fahrer, dessen Zeit bei Red Bull mit der Entlassung Ende 2024 und einem Sabbatjahr im Anschluss endete. Der Teamchef erklärte, Perez spiele eine zentrale Rolle bei der Entwicklungsarbeit rund um Cadillacs MAC-26. Dabei bringe er die Erfahrung aus sechs Grand-Prix-Siegen und 292 Starts ein.
„Er fährt nicht nur außergewöhnlich gut, sondern treibt das Team im Hintergrund auch sehr, sehr stark an“, ergänzte Budkowski. Genau diese Einstellung wünsche sich Cadillac, während der Rennstall seine Entwicklung vorantreibt und weiter lernt.
Towriss bekräftigte diese Botschaft und wies jeden Eindruck zurück, Williams könne das Team abgelenkt oder seine Pläne verändert haben.
„Ich bin sehr zuversichtlich, dass Checo bei Cadillac bleiben wird. Die Williams-Gerüchte lenken uns nicht eine Sekunde ab“, sagte er. „Ihr werdet ihn am Steuer des Cadillac-Formel-1-Autos sehen.“
Cadillacs Position ist damit eindeutig: Perez’ Wert liegt nicht nur in seinem Qualifying-Vorsprung gegenüber Bottas, sondern auch in der Erfahrung und dem Entwicklungsdruck, den er in einen neuen Rennstall einbringt, der weiterhin auf seine ersten Punkte wartet.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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