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Die Verantwortlichen der Formel 1 prüfen bereits Alternativen für den Fall, dass sich die Lage im Nahen Osten nicht verbessert und die Meisterschaft gezwungen ist, die Grands Prix 2026 in Katar und Abu Dhabi abzusagen.
Der Kalender für 2026 sollte ursprünglich 24 Grands Prix und sechs Sprints umfassen, doch die Läufe in Bahrain und Saudi-Arabien wurden bereits gestrichen. Die F1 zögert, den Zeitplan weiter zu kürzen, insbesondere da der Meisterschaft nun der Verlust der letzten beiden Veranstaltungen droht.
Der Große Preis von Katar ist derzeit für den 27. bis 29. November auf dem Lusail International Circuit angesetzt, gefolgt vom Saisonfinale in Abu Dhabi auf dem Yas Marina Circuit vom 4. bis 6. Dezember. Beide Rennen hängen jedoch davon ab, ob sich die Bedingungen in der Region verbessern, bevor die Meisterschaft den Golf erreicht.
Die Unsicherheit wird bereits genau beobachtet, während die F1 weiterhin die Situation des Nahost-Kalenders bewertet.
Laut Nextgen Auto würde das Formula One Management es vorziehen, ein zweites Rennen in Las Vegas, Baku oder Singapur auszutragen, falls Katar und Abu Dhabi nicht stattfinden können. Dieser Vorschlag stößt jedoch nicht auf einhellige Unterstützung bei den Teams; einige sollen sich Berichten zufolge gegen die Idee ausgesprochen haben.
Infolgedessen zieht die F1 auch europäische Alternativen in Betracht. Die Verantwortlichen des Circuit de Barcelona-Catalunya haben angedeutet, dass der Austragungsort in Montmeló ein zweites Rennen ausrichten könnte, während der Istanbul Park angeboten hat, den Großen Preis der Türkei 2026 zu veranstalten. Die Türkei soll bereits 2027 mit einem Fünfjahresvertrag in den Kalender zurückkehren.
Der Istanbul Park müsste geplante Renovierungen beschleunigen, um ein Rennen 2026 zu ermöglichen. Die Veranstaltung könnte zudem weniger Zuschauer anziehen, was sie zu einer kommerziell weniger attraktiven Lösung macht.
Sollten FOM und die Teams ein zusätzliches Rennen in Las Vegas, Baku oder Singapur ablehnen, wären die wahrscheinlichsten Alternativen eine Rückkehr nach Barcelona oder eine erneute Prüfung von Imola und Portimão.
Die Priorität der F1 bleibt die Durchführung der Runden in Katar und Abu Dhabi. Beide Rennen generieren erhebliche Einnahmen, und ihre Absage würde nach dem Verlust von Bahrain und Saudi-Arabien weiteren finanziellen Druck erzeugen.
Die Entscheidung kann nicht unbegrenzt hinausgezögert werden: Die Teams müssen mit der Organisation von Reise- und Frachtplänen beginnen. Doch eine einfache Absage der Rennen könnte auch den Titelkampf bei Fahrern und Konstrukteuren verzerren, da weniger Punkte zu vergeben wären.
Mercedes führt derzeit beide Meisterschaften an. Andrea Kimi Antonelli und George Russell trennen nach neun Läufen 25 Punkte, während Lewis Hamilton von Ferrari 32 Punkte hinter Antonelli liegt. Jede weitere Änderung des Kalenders könnte daher direkte Auswirkungen auf den Ausgang des Titelkampfs 2026 haben.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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