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Hadjar beruhigt: Verstappen bestätigt Red Bulls RB22-Probleme

Isack Hadjar fühlt sich durch Max Verstappens ähnliches Feedback zum übersteuernden Red Bull RB22 und fehlendem Grip in Ungarn bestätigt.

Hadjar beruhigt: Verstappen bestätigt Red Bulls RB22-Probleme
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Hadjar schöpft aus übereinstimmendem Red-Bull-Feedback Zuversicht

Isack Hadjar hätte seine eigene Leistung infrage gestellt, wenn sich sein Feedback zum Red Bull RB22 deutlich von jenem Max Verstappens unterschieden hätte. Stattdessen wertet der Franzose es als ermutigend, dass beide Fahrer dieselben Probleme feststellen.

Die Aussagen des 21-Jährigen folgten auf ein schwieriges Wochenende beim Großen Preis von Ungarn, an dem Verstappen das Verhalten seines Autos ungewöhnlich offen kritisierte. Der viermalige Formel-1-Weltmeister sprach von starkem Übersteuern und einem generellen Mangel an mechanischem Grip. Außerdem erklärte er, das Gesamtpaket habe sich im Qualifying wie ein Reifen „abgebaut“ und sei „Runde für Runde immer schlechter“ geworden.

Hadjar machte am Hungaroring ähnliche Erfahrungen. Red Bull habe den optimalen Arbeitsbereich des Autos nicht gefunden, zudem kämpfe auch er mit dessen Fahrverhalten. Sein sechster Platz entstand somit vor dem Hintergrund eines Autos, das nach Einschätzung beider Fahrer nicht konstant funktionierte.

Wie Verstappens Podiumsplatz beim Ungarn-GP zeigte, war Red Bull trotz dieser Einschränkungen weiterhin zu einem starken Ergebnis fähig. Dass die Fahrer das Auto ähnlich bewerten, macht jedoch deutlich, dass die Schwierigkeiten nicht nur auf einer Seite der Box auftraten.

„Ja, sagen wir, das ist beruhigend“, erklärte Hadjar gegenüber Medien, darunter RacingNews365, auf die Frage, ob sein Feedback mit jenem Verstappens übereinstimme. „Sonst würde ich mir selbst Fragen stellen. Das ist also die gute Nachricht.“

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Fortschritte im Qualifying, Herausforderung beim Renntempo

Hadjar hat sich in den ersten elf Saisonrennen über eine Runde als engerer Gegner Verstappens erwiesen als andere Fahrer, die in den vergangenen Jahren den zweiten Red-Bull-Sitz innehatten. Der nächste Schritt besteht nun darin, diese Qualifying-Leistung in ein stärkeres Renntempo umzuwandeln.

Besonders deutlich wurde diese Einschränkung in Ungarn, wo Hadjar im Rennen nicht vorankam. Er bezeichnete den ersten Rennabschnitt als entscheidenden Bereich, für den Red Bull eine Lösung finden müsse, obwohl er das restliche Wochenende positiv bewertete.

„Ich denke, das zeigt auch, warum der Abstand im Qualifying immer so gering ist“, sagte er. „Ich brauche einfach eine Lösung für den ersten Rennabschnitt, denn der hat mich wirklich frustriert. Ansonsten lief an diesem Wochenende alles gut.“

Stabilität beim Einlenken hat weiterhin Priorität

Auf die Einschätzung von Technikdirektor Pierre Waché angesprochen, dass das Untersteuern in der Kurvenmitte beseitigt werden müsse, verwies Hadjar auf ein unmittelbareres Problem: die Stabilität beim Einlenken.

„Die Stabilität beim Einlenken muss gelöst werden, dann können wir den Rest verbessern“, fügte er hinzu. Für Red Bull liefert die übereinstimmende Diagnose beider Fahrer wichtige Klarheit. Die Herausforderung besteht nun darin, eine Abstimmung zu finden, die im Qualifying und im Rennen ein verlässlicheres Fahrzeug ermöglicht.

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