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Lewis Hamilton ist überzeugt, dass Ferrari das Potenzial hat, im Jahr 2026 um die Formel-1-Weltmeisterschaft zu kämpfen. Er bereitet sich derzeit auf den Großen Preis von Ungarn vor, das letzte Rennen vor der Sommerpause.
Der siebenfache Weltmeister hat in seiner zweiten Saison bei der Scuderia einen deutlich besseren Rhythmus gefunden. Nach einer Saison 2025 ohne Podiumsplatzierung konnte Hamilton in den ersten zehn Rennen dieses Jahres bereits fünfmal auf das Treppchen fahren, darunter sein erster Grand-Prix-Sieg für Ferrari auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya im vergangenen Monat.
Er geht als Zweitplatzierter der Fahrerwertung in das Wochenende und liegt mit 159 Punkten 45 Zähler hinter seinem Mercedes-Rivalen Kimi Antonelli. Der Hungaroring bietet zudem eine große Chance: Hamilton hält dort den Rekord von neun Pole-Positions und acht Siegen.

Wie in unserer Vorschau auf Hamiltons Siegambitionen beim Großen Preis von Ungarn bereits dargelegt, bleibt er angesichts der jüngsten Pace von Ferrari zuversichtlich, ist sich jedoch der starken Performance von Mercedes bewusst.
„Ich möchte keine voreiligen Schlüsse ziehen“, sagte Hamilton. „Ich denke, wir hätten die letzten beiden Rennen gewinnen können, wenn wir das Wochenende perfekt gestaltet hätten.“
Er verwies auf Silverstone, wo er das Auto für siegfähig hielt, und auf Spa, wo Ferrari konkurrenzfähiger war als erwartet. Hamilton gab zu, in Belgien etwas verpasst zu haben, und ist entschlossen, diesen Fehler in Ungarn nicht zu wiederholen.
„Ich glaube, wir haben ein Auto, das mithalten kann. Mercedes ist nach wie vor das Maß der Dinge, und sie werden an diesem Wochenende nicht leicht zu schlagen sein, aber ich denke, wir haben kleine Fortschritte gemacht“, fügte er hinzu.

Auch Charles Leclerc nimmt den Schwung aus seinen Erfolgen in Großbritannien und seinem zweiten Platz in Belgien mit nach Budapest. Der Monegasse betonte jedoch, dass Ferrari die aktuelle Form nicht als selbstverständlich ansehen dürfe.
„Wir haben gute Arbeit geleistet, um das Beste aus unserem Paket herauszuholen“, sagte Leclerc, räumte aber ein, dass auch Glück und ein Virtual Safety Car dazu beigetragen haben, Ferrari in den letzten beiden Rennen in eine gute Position zu bringen.
Er warnte davor, dass die Abstände extrem gering seien und kleine Fehler ausreichen könnten, um ein eigentlich starkes Wochenende in ein Desaster zu verwandeln. Ferraris Priorität liege daher auf der Vorbereitung, nicht auf Erwartungen.
Für Hamilton ist das Gesamtbild klar: Der Fortschritt hat Ferraris Perspektive verändert, doch der Titelkampf erfordert weiterhin konstante Leistung. „Es liegt noch viel Arbeit vor uns, ein harter Weg in der zweiten Saisonhälfte, aber ich bin fokussierter denn je und glaube wirklich, dass wir kämpfen können“, sagte er.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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