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Die technische Führung von Red Bull steht vor einem bedeutenden Umbruch, da sich der langjährige Renningenieur von Max Verstappen, Gianpiero Lambiase, auf seinen zukünftigen Abschied vorbereitet. Während Lambiase ab 2028 zu McLaren wechseln wird, um dort an der Seite von Teamchef Andrea Stella eine leitende Rolle zu übernehmen, hat Red-Bull-Berater Helmut Marko bestätigt, dass das Team bereits einen Nachfolger verpflichtet hat.
In einer bemerkenswerten Wendung enthüllte Marko, dass der neue Nachfolger direkt von Ferrari abgeworben wurde. Dieser Schritt erfolgt in einer Phase, in der Red Bull einen internen Wandel durchläuft, wobei Lambiase die jüngste hochkarätige Persönlichkeit ist, die ihren Abschied vom Rennstall aus Milton Keynes bekannt gibt.
Trotz seines zukünftigen Engagements bei McLaren wird Lambiase seine derzeitigen Aufgaben als Verstappens Renningenieur und Head of Racing bei Red Bull vorerst weiterführen. Die langfristige Stabilität dieser Partnerschaft wird jedoch in Frage gestellt. Kommentator Alex Brundle hat angeregt, dass Red Bull in Erwägung ziehen sollte, sich bis 2027 von Lambiase zu trennen, um einen reibungsloseren Übergang zu ermöglichen.
Der Verlust von Lambiase wird als potenziell schwerer Schlag für Verstappen angesehen. Das Duo blickt auf eine äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit zurück, in der sie gemeinsam vier Weltmeistertitel in Folge gewannen. Verstappen selbst erkannte den Ernst der Lage an und hatte Lambiase zuvor sogar dazu ermutigt, das Angebot von McLaren anzunehmen, da es eine Gelegenheit sei, die man nicht ausschlagen könne.
Die Aussicht, mit einem neuen Ingenieur zusammenzuarbeiten, stellt eine erhebliche Herausforderung für den Niederländer dar. Christian Danner warnte, dass Verstappen mit einem neuen Partner auf Reibungspunkte stoßen könnte, und zog Parallelen zur Anpassungsphase, die Lewis Hamilton mit seinem eigenen neuen Ingenieursteam bevorstehen könnte.
Über die Umbesetzung im Ingenieursteam hinaus äußerte sich Marko zu den jüngsten Leistungsschwächen des Teams. Nach einem schwierigen Start in die Saison 2024, bei dem das Team in den ersten drei Rennen nur 16 Punkte holte, bleibt Marko zuversichtlich, dass sich das Team auf seine Geschichte der Überwindung von Widrigkeiten verlassen kann.
Bezüglich der Bedenken hinsichtlich der bevorstehenden Motorenpartnerschaft mit Ford ab 2026 wies Marko die Vorstellung zurück, dass das Triebwerk das Hauptproblem sei. „Ja, aber der Motor, der sicherlich nicht der beste ist, ist nicht das Hauptproblem“, stellte er klar. Er merkte an, dass die jüngste Entwicklungskurve des Teams zwar suboptimal verlaufen sei, warnte jedoch davor, die aktuelle Krise überzubewerten, und betonte, dass das Team in der Lage sei, das Ruder herumzureißen.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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