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Honda wird seine überarbeitete Formel-1-Antriebseinheit diese Woche erstmals auf der Strecke testen. Der Einsatz erfolgt vor dem geplanten Renndebüt mit Aston Martin nach der Sommerpause.
Der japanische Hersteller steht während seiner bislang schwierigen Rückkehr in die Formel 1 als Motorenpartner von Aston Martin stark im Fokus. Die aktuelle Antriebseinheit ist deutlich langsamer als die der Konkurrenz und trägt dazu bei, dass das Team aus Silverstone nach mehreren Jahren im Mittelfeld derzeit am Ende des Feldes steht.
Honda wurde nach dem diesjährigen technischen Reglement für das Programm Additional Development and Upgrade Opportunities (ADUO) zugelassen. Dadurch kann der Hersteller eine deutliche Leistungssteigerung anstreben. Die Ergebnisse sollen nun im AMR26 bewertet werden.
Der Zeitpunkt ist für Aston Martin besonders wichtig: Das Team hatte auf dem Hungaroring sein eigenes Upgrade-Paket eingeführt. Die B-Spezifikation des AMR26 zeigte dank aerodynamischer Änderungen klare Fortschritte. Nun hofft Aston Martin, dass Hondas Entwicklung der Antriebseinheit einen zusätzlichen Schritt ermöglicht. Aston Martins Ungarn-Upgrade bringt den Kampf im Qualifying zurück.
Hondas Verantwortlicher für den Streckeneinsatz, Shintaro Orihara, bestätigte nach dem Großen Preis von Ungarn, dass die neue Spezifikation am Mittwoch zunächst während eines Drehtags auf derselben Strecke eingesetzt wird. Anschließend ist ihr erster Renneinsatz in Zandvoort geplant.
„In Ungarn haben wir das Team bei der Integration der Antriebseinheit unterstützt“, sagte Orihara. „Außerdem konnten wir wichtige Daten sammeln, die uns beim nächsten Rennen helfen werden.“
Er ergänzte: „Nun werden wir in den Niederlanden den wichtigen Schritt gehen und unsere neue Spezifikation der Antriebseinheit einführen. Zuvor werden wir den neuen Motor am Mittwoch beim Drehtag erstmals im AMR26 einsetzen, bevor die Sommerpause beginnt.“
Aston Martin verließ Ungarn ohne Punkte. Lance Stroll und Fernando Alonso belegten die Plätze 13 und 14. Orihara wertete das Ergebnis jedoch als Zeichen für Fortschritte während des schwierigen Saisonstarts des Teams.
„Jetzt kämpfen wir wieder mit dem Feld“, sagte er. „Deshalb ist jede Verbesserung sehr wichtig, um zu den anderen aufzuschließen. Die neue Antriebseinheit in Zandvoort einzuführen, ist nun besonders bedeutend, da das Chassis gut funktioniert. Unsere Antriebseinheit sollte also einen gewissen Zeitgewinn pro Runde bringen.“
Die nächste Entwicklungsstufe wird daher zeigen, ob das überarbeitete Chassis von Aston Martin und Hondas aktualisierter Motor gemeinsam den nötigen Fortschritt ermöglichen. Selbst ohne weitere Punkte wäre es angesichts der aktuellen Ausgangslage ein bedeutendes Ergebnis, diesen Aufwärtstrend fortzusetzen.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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