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Leclerc: Ferrari muss in Mexiko-Stadt für den Sieg perfekt sein

Charles Leclerc sieht für Ferrari eine Chance in Mexiko-Stadt, fordert im Kampf gegen Mercedes und Red Bull aber eine bessere Leistung im Qualifying.

Leclerc: Ferrari muss in Mexiko-Stadt für den Sieg perfekt sein
© Getty Images

Charles Leclerc glaubt, dass Ferrari beim Großen Preis von Mexiko-Stadt um den Sieg kämpfen kann. Um Mercedes und Red Bull zu schlagen, müsse das Team jedoch jedes Detail richtig hinbekommen.

Leclerc kommt nach zwei zweiten Plätzen in Folge in Singapur und Austin nach Mexiko. Damit hat Ferrari nach einer Serie von Rennen ohne Podestplatz neuen Schwung bekommen. Trotzdem sieht er sein Team nicht als Favoriten: Mercedes werde seiner Erwartung nach weiter zu den stärksten Konkurrenten zählen, und auch Red Bull sei zuletzt stark gewesen.

Ferraris Chance hängt von der Umsetzung ab

Leclerc sagte, Ferrari habe in den vergangenen Rennen das Potenzial des Autos gut ausgeschöpft und ermutigende Geschwindigkeit gezeigt. Entscheidend sei jedoch, das Auto optimal abzustimmen – besonders mit Blick auf das Qualifying. Wenn Ferrari sein Gesamtpaket ins richtige Arbeitsfenster bringe, könne das Team seiner Meinung nach um den Sieg kämpfen.

Damit bleibt kaum Raum für Fehler. Leclerc bezeichnete das Auto als konkurrenzfähig, zugleich reagiere es empfindlich, sobald es sein optimales Arbeitsfenster verlasse. Ferrari habe größere Schwierigkeiten als die Konkurrenz, das Auto in diesem Bereich zu halten – vor allem, wenn die Streckentemperaturen im Qualifying sinken.

In Austin kam das teuer zu stehen. Laut Leclerc beeinträchtigten die Schwierigkeiten des Teams, das Auto ins richtige Arbeitsfenster zu bringen, seine entscheidende Runde in Q3. Dadurch verlor Ferrari einen Startplatz in der ersten Reihe. Leclerc bezeichnete das Problem als bekannte Schwäche, sagte aber auch, er wisse nicht, ob sich kurzfristig eine Lösung für Mexiko-Stadt finden lasse.

Das Qualifying bleibt die entscheidende Herausforderung

Ferrari wird sich darauf konzentrieren, diese Schwäche vor den Sessions am Samstag in den Griff zu bekommen. Für Leclerc zählt, das Potenzial des Autos über ein ganzes Rennwochenende auszuschöpfen, mehr als jede einzelne Stärke: Gerade unter den anspruchsvollsten Bedingungen müsse das Team liefern.

Der Monegasse hat in dieser Saison bislang einen Sieg geholt – im Juli beim Großen Preis von Großbritannien –, aber noch keine Poleposition. Sein jüngster Erfolg beim Großen Preis von Großbritannien zeigt, was er in diesem Jahr bereits erreicht hat. Nun muss Ferrari sein jüngstes Tempo in ein rundum gelungenes Rennwochenende ummünzen.

Leclercs Ergebnis in Singapur war einer von zwei zweiten Plätzen in Folge, neben dem Resultat in Austin. Die Ergebnisse haben die Erwartungen steigen lassen, doch Leclerc bleibt bei seiner Einschätzung zurückhaltend: Ferrari hat in Mexiko-Stadt eine Chance – vorausgesetzt, das Team vermeidet die Probleme bei der Umsetzung im Qualifying, die es zuletzt gebremst haben.

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