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Sergio Perez hat enthüllt, wie sein Anteil an der Umwandlung von Force India in Aston Martin letztlich damit endete, dass ihn das Team fallen ließ – obwohl er glaubte, weiterhin Teil seiner Zukunft zu sein.
Perez kam 2014 zu dem in Silverstone beheimateten Rennstall, der damals noch Force India hieß und Vijay Mallya gehörte. 2018, nachdem die Fluggesellschaft Kingfisher Airlines zusammengebrochen war und Mallyas Finanzierung wegfiel, musste das Team Insolvenz anmelden.
Perez trieb den Gang in die Insolvenz voran, um die Belegschaft zu schützen und zu verhindern, dass Force India per Gerichtsbeschluss aufgelöst wurde. Dieser Prozess brachte Lawrence Stroll ins Spiel. Stroll kaufte den Rennstall gemeinsam mit einem Konsortium, benannte ihn in Racing Point um und behielt Perez neben seinem Sohn Lance Stroll im Team.
Der nächste Schritt schien Perez einen sicheren Platz in einem langfristig angelegten Projekt zu bieten. Racing Point wurde zu Aston Martin, erhielt mehr finanzielle Mittel und blickte einer ambitionierten Zukunft entgegen. Stattdessen wurde Perez durch Sebastian Vettel ersetzt.
Im Podcast „High Performance“ beschrieb Perez diese Entscheidung als schwierig. Er hatte einen Dreijahresvertrag mit Optionen und war davon ausgegangen, dass seine Zukunft mit dem Team verbunden bleiben würde, für das er einen großen Teil seiner Karriere gefahren war.
„Ich dachte wirklich, dass ich gemeinsam mit Lawrence und Lance Teil dieses Projekts sein würde“, sagte er.
Perez verstand, warum sich die Situation änderte, als Vettel verfügbar wurde. Der Deutsche war viermaliger Weltmeister und stellte aus Perez’ Sicht eine Gelegenheit dar, die Lawrence Stroll ganz natürlich in Betracht ziehen würde.
„Ein viermaliger Weltmeister wurde verfügbar, und ich verstand: So funktioniert dieser Sport“, sagte Perez. „Er hatte eine Option. Er verlängerte nicht, und dann entschied er sich für Sebastian.“
Perez stellte das Ergebnis nicht als persönlichen Streit dar. Stattdessen beschrieb er die Formel 1 als Sport ohne Garantien auf Loyalität – betonte jedoch, dass sein Verhältnis zu den Menschen bei Aston Martin positiv geblieben sei. Die weitere Entwicklung des Teams lässt sich auch in Aston Martins jüngstem Honda-Antriebsupgrade verfolgen.
Perez konzentrierte sich auf seine Leistung und bezeichnete seinen Racing-Point-Sieg beim Grand Prix von Sakhir als Wendepunkt. Es war der erste Sieg für Racing Point und lenkte die Aufmerksamkeit von Red Bull auf ihn.
„Das einzige Team, für das ich dachte, niemals fahren zu werden, war Red Bull“, sagte Perez. „Und am Ende fuhr ich für Red Bull.“
Mit Red Bull feierte er anschließend fünf Siege und spielte eine wichtige Rolle bei Max Verstappens WM-Erfolg 2021. Obwohl Red Bull ihn Ende 2024 nicht mehr weiterbeschäftigte, sorgte diese Zeit für Interesse bei Cadillac. Das Team suchte einen schnellen, erfahrenen Fahrer und eröffnete Perez damit einen Weg zurück in die Formel 1 – im Jahr 2026.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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