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Die Formel 1 hat den aktualisierten Streckenplan des Circuit Zandvoort für den Großen Preis der Niederlande 2026 veröffentlicht. Er zeigt, wie Straight Mode und Overtake Mode auf dem 4,259 Kilometer langen Kurs eingesetzt werden sollen.
Der neue Plan weist zwei ausgewiesene Straight-Mode-Zonen aus. Die erste verläuft zwischen den Kurven 10 und 11. Die zweite umfasst die schnelle Passage aus der überhöhten Kurve 14 auf die Start-Ziel-Gerade und weiter in Richtung Kurve 1.

Straight Mode ist Bestandteil des neuen Systems für aktive Aerodynamik, das die Formel 1 ab 2026 einführt. In den dafür vorgesehenen Streckenabschnitten wechseln sich Vorder- und Heckflügel automatisch in eine Konfiguration mit geringerem Luftwiderstand. Dadurch können die Fahrzeuge effizienter auf ihre Höchstgeschwindigkeit beschleunigen. Anders als das frühere DRS steht Straight Mode bei trockenen Bedingungen allen Fahrern in den ausgewiesenen Zonen zur Verfügung.
Der Plan zeigt außerdem die Mess- und Aktivierungspunkte für Zandvoorts Overtake Mode, die beide in Sektor 3 liegen. Der Messpunkt befindet sich vor dem letzten Abschnitt der Runde. Der Aktivierungspunkt liegt näher am Ausgang der Schlusssequenz und an der Anfahrt zur Start-Ziel-Geraden.
Nach dem Reglement für 2026 wird ein Fahrer für Overtake Mode berechtigt, wenn er sich am Messpunkt innerhalb einer Sekunde hinter dem vorausfahrenden Fahrzeug befindet. Das System stellt zusätzliche elektrische Energie und ein aggressiveres Bereitstellungsprofil zur Verfügung, um eine Überholmöglichkeit zu schaffen.
Diese Anordnung könnte die Ausfahrt aus der letzten überhöhten Kurve besonders wichtig machen. Berechtigte Fahrer können Overtake Mode mit Straight Mode auf dem Weg zu Kurve 1 kombinieren – traditionell eine der wichtigsten Überholmöglichkeiten in Zandvoort.
Die Änderungen stehen im Kontext der umfassenden technischen Neuausrichtung für 2026. Mehr zu den Debatten über das neue Reglement lesen Sie in unserem Beitrag „Verstappen kritisiert F1-Regeln 2026: Fahrer können kaum glänzen“. Auch Ferraris Vorbereitung auf Zandvoort wurde bereits durch ein vorgezogenes Unterboden-Upgrade für den SF-26 geprägt.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.