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Max Verstappen hat klargestellt, dass er derzeit keinerlei Absicht hat, einen neuen Vertrag bei Red Bull zu unterzeichnen – und die Gründe dafür gehen weit über das Timing hinaus. Der vierfache Weltmeister erklärt, dass er noch nicht einmal entschieden hat, ob er seine Karriere in der Formel 1 über seinen aktuellen Vertrag hinaus überhaupt fortsetzen möchte.
Im Gespräch mit ausgewählten Medien, darunter RacingNews365, am Medientag vor dem Großen Preis von Monaco äußerte sich Verstappen offen über die Situation: *"Ich habe schon länger keinen neuen Vertrag mehr unterschrieben, aber das ist für mich im Moment auch nicht das größte Anliegen. Ich habe noch zwei Jahre [Laufzeit]." *
Auf die Frage, ob Red Bull ihn lieber über 2028 hinaus binden würde, reagierte der Niederländer gewohnt direkt: "Ich muss erst für mich selbst entscheiden, ob ich überhaupt länger als 2028 weitermachen will. Deshalb habe ich es nicht eilig. Sonst hätte ich längst meinen Vertrag bis 2040 unterschrieben!"
Die vertragliche Ungewissheit ist untrennbar mit Verstappens hinlänglich bekannter Unzufriedenheit mit dem aktuellen Antriebsreglement verbunden. Der Niederländer ist ein lautstarker Kritiker der neuen 50/50-Aufteilung zwischen Verbrennungs- und Elektromotor – und nach seinem Podiumsplatz in Montreal drohte er sogar damit, die Formel 1 am Ende der Saison zu verlassen, falls das Verhältnis ab dem nächsten Jahr nicht auf mindestens 60/40 angepasst wird.

In Monaco schlug Verstappen jedoch einen gemäßigteren Ton an. Er lobte die FIA für die Arbeit, die unternommen wird, um mögliche Änderungen zu prüfen – eine Nuance, die angesichts der Tragweite seines früheren Ultimatums bemerkenswert ist. Mehr zum aktuellen Stand dieser regulatorischen Debatte finden Sie in unserem Artikel: Verstappen vertraut darauf, dass die FIA bei der 60/40-Antriebsaufteilung die richtige Entscheidung trifft, in dem seine Position ausführlich dargelegt wird.
Das Thema Vertragsverlängerungen war in Monaco unvermeidlich, nachdem Charles Leclerc gerade erst einen neuen Vertrag bei Ferrari unterzeichnet hatte, der ihn über 2028 hinaus an die Scuderia bindet. Die Nachricht warf natürlich die Frage auf, ob Red Bull Verstappen zu einem ähnlichen Schritt drängen würde – eine Frage, die der Niederländer mit unmissverständlicher Klarheit beantwortete.
Für den amtierenden Champion liegt der Fokus vorerst auf der Gegenwart. Ob seine Zukunft über 2028 hinaus überhaupt in der Formel 1 liegt, bleibt eine offene Frage – eine, die Verstappen selbst noch nicht beantwortet hat.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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