Verstappen springt beim GT3-Finale in Portimão kurzfristig ein

Max Verstappen kehrt noch in diesem Monat in den GT3-Sport zurück. Beim Saisonfinale der GT World Challenge in Portimão springt er ein, nachdem eine Terminkollision die Fahreraufstellung seines Teams durcheinandergebracht hat.
Der viermalige Weltmeister hat im vergangenen Jahr an mehreren GT-Rennen teilgenommen, darunter vor allem im Mai am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Seine bisherigen Langstreckeneinsätze bestritt er mit seinem eigenen Team auf der Nordschleife. Diesmal übernimmt er jedoch eine Ersatzfahrerrolle auf der portugiesischen Rennstrecke. Mehr zu Verstappens Auftritten am Nürburgring gibt es hier.
Das Rennen in Portimão findet zeitgleich mit dem Sechs-Stunden-Rennen der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Barcelona statt. Dadurch stehen zwei von Verstappens Stammfahrern nicht zur Verfügung. 2027 soll die Strecke außerdem in den Formel-1-Kalender zurückkehren.
Verstappen rückt in die Fahreraufstellung nach
Da die Terminkollision die Möglichkeiten seines Teams einschränkt, hat Verstappen angeboten, selbst anzutreten. Er sagte, dass zwei seiner Fahrer fehlen würden und Ersatz benötigt werde. Trotz eines vollen Terminkalenders freue er sich auf den Einsatz.
„Es werden sieben anstrengende Wochen, aber wir bekommen das hin, und Spaß macht es mir ohnehin“, sagte Verstappen gegenüber Medienvertretern, darunter RacingNews365. „Mal sehen, was wir dort erreichen können.“
Damit erhält Verstappen eine weitere Gelegenheit, ein GT-Fahrzeug zu fahren, und hilft zugleich seinem Team, auf die Terminänderung zu reagieren. Er räumte ein, dass ihm seine Stammfahrer lieber gewesen wären, erklärte aber, der Kalender habe sich verschoben – damit könne er leben.
Alonso fährt nicht für Verstappens Team
Die Ankündigung erfolgte vor dem Hintergrund von Fragen zu Fernando Alonsos weiteren Plänen. Nachdem der zweimalige Weltmeister seinen Verbleib bei Aston Martin für 2027 bestätigt hatte, deutete er an, dass in den kommenden Wochen weitere Überraschungen folgen könnten.
Verstappen stellte klar, dass Alonso nicht zu seiner Mannschaft stoßen werde. „Nein, er fährt nicht mit mir“, sagte er. Er wisse nicht, was Alonso damit gemeint habe; für ihn seien die Pläne jedenfalls klar.
Zugleich betonte Verstappen, dass er sich auf die Reise nach Portugal freue. „Ich liebe Portimão. Ich bin gern in Portugal. Wir werden also versuchen, ein gutes Wochenende zu haben.“
Sein Einsatz ist damit eine praktische Reaktion auf die durch die Terminkollision entstandene Personallücke – und zugleich die Gelegenheit, auf einer Strecke anzutreten, die ihm nach eigener Aussage besonders gefällt. Nun richtet sich der Blick darauf, was das Team beim Finale der GT World Challenge mit Verstappen als Ersatzfahrer erreichen kann.
