Wird geladen

Die Streckenkarte für den Großen Preis von Österreich 2026 in der Formel 1 wurde aktualisiert und bietet den Fans nun einen klareren Einblick, wie der Red Bull Ring unter dem neuen technischen Reglement funktionieren wird.
Das neue Layout hebt vier „Straight Mode“-Zonen rund um den Kurs in Spielberg hervor. Diese markieren die Abschnitte, in denen die Autos des Jahres 2026 in ihre aktive Aero-Konfiguration mit geringem Luftwiderstand wechseln können. Diese Zonen sind über die wichtigsten Beschleunigungsbereiche des Red Bull Rings verteilt, einschließlich der Anfahrt auf Kurve 1, der Bergauf-Passage in Richtung Kurve 3 sowie entscheidender Abschnitte in den Sektoren 2 und 3.
Da DRS ab 2026 nicht mehr in seiner bisherigen Form zum Einsatz kommt, wird der „Straight Mode“ zu einem der wichtigsten Werkzeuge, um den Luftwiderstand auf den Geraden zu reduzieren. Im Gegensatz zum alten DRS-System handelt es sich dabei nicht einfach um eine Überholhilfe für das nachfolgende Auto, sondern um einen festen Bestandteil des aktiven Aero-Verhaltens des Fahrzeugs auf den dafür zugelassenen Streckenabschnitten.

Die aktualisierte Karte für den Österreich-GP zeigt zudem den „Overtake Mode“-Erkennungspunkt sowie den „Overtake Mode“-Aktivierungspunkt. Der Erkennungspunkt befindet sich im letzten Teil der Runde, noch vor dem Aktivierungsbereich auf dem Weg zur Start-Ziel-Geraden.
Diese Platzierung könnte entscheidend sein. Die Fahrer müssen im letzten Sektor dicht am Vordermann bleiben, um sich für den „Overtake Mode“ zu qualifizieren, was möglicherweise Angriffe in Kurve 1 oder später auf dem Bergauf-Stück in Richtung Kurve 3 ermöglicht.
Der „Overtake Mode“ ersetzt den klassischen DRS-Vorteil durch ein elektrisches Boost-System. Wenn ein Fahrer am Erkennungspunkt innerhalb einer Sekunde hinter dem Vordermann liegt, kann er in der darauffolgenden Runde auf zusätzliche elektrische Energie zugreifen, was ihm mehr Möglichkeiten für Überholmanöver bietet.
Auf einer kurzen, schnellen Strecke wie dem Red Bull Ring könnte die Kombination aus vier „Straight Mode“-Zonen und einem strategisch platzierten „Overtake Mode“-Auslöser den Großen Preis von Österreich 2026 zu einem der interessantesten frühen Tests für das neue Rennformat der Formel 1 machen.
Mehr zum Thema: Ferrari wartet auf FIA-Genehmigung für Motor-Upgrade in Österreich und Jak Crawford ersetzt Lance Stroll im FP1 beim GP von Österreich.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare
Seien Sie der Erste, der Ihre Gedanken teilt!
Beiträge werden geladen...