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Fernando Alonso wird den Sprint beim Großen Preis der Niederlande aus der Boxengasse starten, nachdem Aston Martin in Zandvoort Set-up-Änderungen an seinem AMR26 vorgenommen hat.
Das Team bestätigte zudem, dass das ungewöhnliche Problem mit dem „Straight-Line-Mode“, das Alonso während des Sprint-Qualifyings beeinträchtigte, behoben wurde. Dieser Fehler hatte den zweifachen Formel-1-Weltmeister daran gehindert, die Low-Downforce-Konfiguration seines Wagens in der kurzen Session zur Startaufstellung zu nutzen. Dies ließ ihn trotz einer vielversprechenden Leistung im einzigen freien Training am Ende des Feldes zurück.
Die Auswirkungen waren in den Zeitentabellen deutlich sichtbar. Alonso war eine halbe Sekunde langsamer als Sergio Perez, der sich auf P21 qualifizierte, und wird nun den Sprint aus der Boxengasse in Angriff nehmen. Es war ein schwieriger Auftakt in ein bedeutendes Wochenende für Aston Martin und Honda, insbesondere da das Team darauf aus ist, auf den Fortschritten aufzubauen, die vor der Sommerpause erzielt wurden.
Honda befindet sich in seinem ersten Jahr als Werkspartner für die Antriebseinheiten von Aston Martin und hat ein bedeutendes Motor-Upgrade zum Großen Preis der Niederlande mitgebracht. Das Paket soll Alonso und Lance Stroll dabei helfen, in der Rangordnung weiter nach vorne zu rücken und wieder konkurrenzfähig zu werden.
Diese Entwicklung folgt auf umfangreiche Chassis- und Aerodynamik-Änderungen, die vor der Formel-1-Sommerpause am Hungaroring eingeführt wurden. Diese Updates halfen Aston Martin, den Anschluss an das Mittelfeld zu finden, wobei beide Fahrer einen stärkeren Großen Preis von Ungarn erlebten als Carlos Sainz und Alex Albon von Williams.
Aston Martin hat weitere AMR26-Updates nach Zandvoort gebracht, was den Rückschlag im Sprint besonders frustrierend macht. Stroll qualifizierte sich für den Sprint auf P19, während Alonsos Start aus der Boxengasse dem Team eine schwierige Aufholjagd vor dem Hauptrennen beschert.
Die unmittelbare Priorität besteht darin, zu bewerten, ob der korrigierte „Straight-Line-Mode“ und das überarbeitete Set-up es Alonso ermöglichen, während des Sprints Boden gutzumachen. Da das Honda-Upgrade und die jüngsten Fortschritte des Teams bei Chassis und Aerodynamik die Grundlage für neue Erwartungen bilden, wird Aston Martin im Grand-Prix-Teil der Veranstaltung nach einem klareren Indiz für seine tatsächliche Pace suchen.
Das Zandvoort-Programm des Teams stand nach den Qualifying-Problemen bereits unter Beobachtung. Weitere Details zur Antriebseinheit an diesem Wochenende finden Sie in Hondas Aston Martin Spec-2-Motor gibt neue Hoffnung in Zandvoort, doch durch Alonsos Start aus der Boxengasse verlagert sich der Fokus nun darauf, wie schnell Aston Martin sein Potenzial in Positionen ummünzen kann.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.