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Antonelli plant Nachwuchsakademie und GT3-Rennen mit seinem Vater
Kimi Antonelli möchte eine Akademie für junge Fahrer gründen und hofft, in der nächsten Saison gemeinsam mit seinem Vater in einem GT3-Auto zu starten.

Mercedes-Fahrer Kimi Antonelli plant eine Rennsportakademie, die jungen Fahrern den Einstieg in den Motorsport erleichtern soll. Außerdem hofft er, in der nächsten Saison gemeinsam mit seinem Vater in einem GT3-Rennwagen anzutreten. Im Gespräch mit Auto Motor und Sport erläuterte der 20-Jährige beide Vorhaben.
Die Akademie soll sich nicht nur der Förderung künftiger Formel-1-Fahrer widmen. Antonelli sieht auch den professionellen GT-Sport als möglichen Weg für junge Talente und verweist auf dessen wachsende Bedeutung sowie die Aufmerksamkeit, die Max Verstappen der Kategorie verschafft hat.

Antonelli will mit der Akademie Türen im Motorsport öffnen
Antonelli zufolge soll das Projekt jungen Menschen bessere Chancen auf den Einstieg in einen Sport ermöglichen, in dem es oft schwierig ist, Fuß zu fassen. Die Akademie soll sich nicht allein auf den Weg durch die Formelklassen konzentrieren: Auch der professionelle GT-Sport könne Fahrern eine Perspektive bieten.

Dieser Blickwinkel spiegelt Antonellis eigenen Werdegang wider. Er wuchs im Umfeld des Rennsportbetriebs seines Vaters, AKM Motorsport, auf und kennt aus erster Hand die Herausforderungen, die der Aufbau einer Karriere im Motorsport mit sich bringt. Seine Pläne ergänzen eine Karriere, die ohnehin viel Aufmerksamkeit auf sich zieht – auch von Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen, der an Antonellis Potenzial glaubt.
Im Interview machte Antonelli keine Angaben zum Zeitplan oder zur konkreten Ausgestaltung der Akademie. Er stellte sie als Vorhaben für die Zukunft vor, ohne einen Starttermin zu nennen.

Ein gemeinsames GT3-Rennen mit seinem Vater rückt ebenfalls näher
Antonellis kurzfristigeres Vorhaben ist persönlicher Natur. Sein Vater, Marco Antonelli, fuhr früher Tourenwagen und baute AKM Motorsport auf. Kimi war bereits für das Team unterwegs und testete dessen GT3-Fahrzeuge. Gemeinsam als Teamkollegen an einem Rennen teilgenommen haben Vater und Sohn bislang jedoch noch nicht.
Das möchten die beiden nun in einem GT3-Rennwagen nachholen. Antonelli sagte, dass sie im Motorsport gemeinsame Projekte und Interessen hätten und ein gemeinsames Rennen schon lange ein Traum seines Vaters sei. Eine Gelegenheit könnte sich seiner Einschätzung nach zu Beginn oder in der Mitte der nächsten Saison ergeben, wenn es ihre Terminkalender zulassen.

Der Plan steht noch unter Vorbehalt. Für den Mercedes-Fahrer wäre es aber eine Gelegenheit, gemeinsam mit seinem Vater an den Start zu gehen, noch bevor die Akademie konkrete Formen annimmt. Antonelli hat auch öffentlich über seine Ziele in der Formel 1 gesprochen, unter anderem nach seinem [Sieg beim Großen Preis von Spanien].
