Wird geladen

Lewis Hamilton ist überzeugt, dass Ferrari das interne Fundament gelegt hat, um in der zweiten Hälfte der Formel-1-Saison Mercedes stärker unter Druck zu setzen. Der siebenfache Weltmeister betont, seine Priorität liege nun darauf, die „Truppen“ in Maranello zu mobilisieren, während das Team versucht, den deutlichen Rückstand in beiden Weltmeisterschaften zu verringern.
Hamilton ist Ferraris bestplatzierter Fahrer im Kampf gegen den WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli. Er liegt 50 Punkte hinter dem Mercedes-Piloten, während Ferrari in der Konstrukteurswertung 72 Punkte Rückstand auf Mercedes hat.
Der Abstand ist nach wie vor beträchtlich, doch Ferrari konnte in der ersten Saisonhälfte eine höhere Zuverlässigkeit als der Rivale vorweisen. Mercedes hatte mit Problemen an der Antriebseinheit zu kämpfen, was Ferrari eine wichtige Basis bietet, um seine Titelambitionen weiter auszubauen.
Ferraris Streben nach einem lang ersehnten Titel findet vor einem schwierigen historischen Hintergrund statt: Das Team hat seit dem Gewinn der Konstrukteursmeisterschaft 2008 keinen WM-Titel mehr geholt. Kimi Räikkönen bleibt Ferraris letzter Fahrerweltmeister, nachdem er den Titel 2007 sicherte.
Hamilton sieht jedoch eine geschlossene Einheit, die sich um ihn herum formt. Er beschrieb den ersten Teil der Saison als positiv, räumte aber ein, dass die Ergebnisse und Fortschritte von Ferrari noch besser hätten ausfallen können.
„Es war ein großartiger erster Teil der Saison; es läuft gut, aber natürlich könnte es noch besser sein“, sagte Hamilton gegenüber den Medien.
Er erklärte, dass die Beziehung zwischen seinem persönlichen Team und der Rennabteilung von Ferrari den bisher stärksten Punkt erreicht habe, nachdem man ein Jahr damit verbracht habe, Vertrautheit aufzubauen und eine gemeinsame Richtung zu finden.
„Wir haben ein gutes Jahr gebraucht, um uns kennenzulernen, und wir sind jetzt enger aufeinander abgestimmt als je zuvor. Ich denke, das ist ein wirklich gutes Fundament, auf dem wir für die Zukunft aufbauen können“, sagte er.
Hamilton betonte, dass Ferrari noch viel Arbeit vor sich habe. Für ihn besteht die Herausforderung nicht nur darin, mehr aus dem Auto herauszuholen, sondern die kollektive Energie einer Organisation zu bündeln, deren Engagement bereits unverkennbar ist.
„Es gibt noch eine riesige Menge an Arbeit zu erledigen und Verbesserungen, die wir vornehmen müssen, um die Truppen zu mobilisieren, die alle so leidenschaftlich sind“, sagte Hamilton.
Er fügte hinzu, dass er noch nie eine solche Liebe und Leidenschaft für ein Team in einem Werk erlebt habe. Die Aufgabe bestehe nun darin, dieses Engagement in die richtige Richtung zu lenken, während Ferrari versucht, seine stärkere interne Harmonie und die Zuverlässigkeitsbilanz in einen nachhaltigen Titelangriff zu verwandeln.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.