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Jenson Button glaubt, dass Max Verstappen bei Red Bull zunehmend frustriert — und immer isolierter — ist. Der Formel-1-Weltmeister von 2009 prognostiziert, dass der Niederländer für seinen nächsten Karriereschritt aktiv über das Team aus Milton Keynes hinausblicken wird.
In der „Sky Sports F1 Show“ wurde Button auf Verstappens Zukunft angesprochen, wobei auch über eine Ausstiegsklausel in dessen Vertrag diskutiert wurde. Moderator Simon Lazenby brachte die Debatte auf eine Klausel, die Berichten zufolge zur Sommerpause aktiv werden könnte, sollte Verstappen nicht unter den ersten zwei Plätzen der Fahrerwertung liegen.
Buttons Ansicht war eindeutig: Wenn Verstappens Management sich nicht bereits auf dem Markt umsehe, würde es seine Arbeit nicht richtig machen. „Wenn sein Management sich nicht umhören würde, würden sie ihren Job nicht richtig machen“, sagte Button.
Die Spekulationen um Verstappens nächsten Schritt haben sich intensiviert, während sich das interne Umfeld bei Red Bull verändert. Button verwies auf Mercedes und McLaren als Teams, die für ihn von Interesse sein könnten. Mehr zur allgemeinen Unsicherheit um seine Zukunft finden Sie in unserem verwandten Artikel: Button rät Verstappen zu Egoismus bei Red-Bull-Zukunft.
Button identifizierte Mercedes als die herausragende Option, insbesondere angesichts der aktuellen Position an der Spitze der Meisterschaft. Das Team aus Brackley hat sieben der ersten neun Grands Prix der Saison 2026 gewonnen, was es in Buttons Einschätzung zum logischsten Ziel für Verstappens Management macht.
„Ich bin sicher, es gibt zwei Teams, an denen er interessiert wäre: McLaren, möglicherweise, und natürlich das große Team im Moment, Mercedes“, erklärte Button. „Alle Fahrer haben Verträge, aber Geld regiert die Welt. Es gibt immer einen Weg, einen Fahrer woanders unterzubringen.“
Dieser Kommentar unterstreicht die knallharte Logik des Formel-1-Fahrermarktes. Verträge sind wichtig, aber die sportliche Chance kann noch wichtiger sein — besonders für einen Fahrer, der bereits tief in einer titelgewinnenden Karriere steckt und abwägt, wie er die kommenden Saisons am besten nutzen kann.
Button deutete zudem an, dass Verstappens Frustration nicht nur sportlicher, sondern auch persönlicher und struktureller Natur sei. Er merkte an, dass viele der Personen, mit denen Verstappen während seiner Meisterschaftsjahre zusammengearbeitet hat, Red Bull inzwischen verlassen haben, was das Umfeld um ihn herum verändert habe.
„Ich glaube, er klingt im Moment wirklich frustriert“, sagte Button. „Er setzt oft ein glückliches Gesicht auf, aber ich denke, er ist sehr frustriert über die Situation. Viele Leute, mit denen er viele Jahre zusammengearbeitet und Meisterschaften gewonnen hat, sind gegangen und woanders hingegangen.“
Button fügte hinzu, dass ein solcher Personalwechsel dazu führen könnte, dass sich Verstappen innerhalb des Teams allein fühlt: „Es muss sich für ihn ein bisschen einsam in diesem Team anfühlen. Jeder um ihn herum ist neu. Also denke ich, dass er sich woanders umsehen wird. Ja, das glaube ich wirklich für nächstes Jahr.“
Auf die Frage, wohin er Verstappen raten würde, verwies Button erneut auf Mercedes, entweder an der Seite von Kimi Antonelli oder George Russell, je nachdem, welchen Fahrer das Team möglicherweise ersetzen möchte. Sein Fazit war direkt: Verstappen müsste rücksichtslos — und egoistisch — sein, um seine eigene Zukunft zu sichern.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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