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McLaren plant gestaffelte Updates für 2026 und die nächste Saison

McLaren will schrittweise Updates einführen, um sowohl den Rückstand auf die Spitze zu verringern als auch Aerodynamik-Ideen für das Auto des nächsten Jahres zu prüfen. Teamchef Andrea Stella erläuterte den Ansatz nach dem Großen Preis von Singapur, bei dem das Team das erwartete Tempo zeigte.
Das unmittelbare Ziel ist, McLaren in die Lage zu versetzen, aus eigener Kraft um Podestplätze zu kämpfen. Ob die Updates auch einen Sieg in Reichweite bringen können, werde sich möglicherweise erst bei den letzten drei Rennen zeigen, sagte Stella. Die neuen Teile sollen schrittweise eingeführt werden.
Red Bulls Updates haben den Rückstand vergrößert
Stella sagte, McLarens jüngster Leistungsrückstand sei keine Überraschung gewesen. Er verwies darauf, dass Red Bull mit den jüngsten Updates Fortschritte gemacht habe. Die Entwicklungsserie in dieser Saison beschrieb er als einen Wettstreit, bei dem die Teams abwechselnd zulegen. In Singapur schätzte er Red Bulls Vorsprung auf McLaren auf rund drei Zehntelsekunden – ein Rückstand, den ein Update seiner Einschätzung nach möglicherweise wettmachen könnte.

Lando Norris hatte McLaren als viertschnellstes Auto im Feld bezeichnet und erklärt, es sei mental zermürbend, es zu fahren. Stella zufolge entsprach die Leistung des Teams in Singapur den Erwartungen. Zugleich habe die Weiterentwicklung der Konkurrenten die Kräfteverhältnisse verschoben.
McLarens Pläne spiegeln auch den engen Kampf um die Position in der Meisterschaft wider. Stella sagte, das Team wolle weiter Leistung bringen und zugleich beobachten, wie das Tempo der Konkurrenten im Vergleich ausfalle. Red Bull liege in der Punktewertung dicht auf, sei auf der Strecke aber schneller; auch Ferrari sei im Titelkampf dabei. McLarens jüngste Fragen zum Potenzial des MCL40 verdeutlichen die Herausforderung, Entwicklung in Ergebnisse umzusetzen.
Aerodynamiktests sollen Erkenntnisse für das Auto des nächsten Jahres liefern
Das Entwicklungsprogramm ist nicht nur auf die verbleibenden Rennen ausgerichtet. McLaren will grundlegende Aerodynamikkonzepte testen, die in das Design des nächsten Jahres einfließen könnten. Stella sagte, die Entwicklung laufe seit Anfang 2025. Nach zwei Jahren Arbeit sei das Bild in der Aerodynamik zunehmend komplex geworden: Manche Ansätze könnten funktionieren, andere womöglich nicht.

Damit sind die kommenden Updates zugleich ein Test für die weitere Entwicklungsrichtung und ein Versuch, das Tempo kurzfristig zu steigern. Auch die Rückkehr des experimentellen H-Wings zeigt, wie McLaren während der Saison neue aerodynamische Lösungen erprobt.
Stella sagte, das Team hoffe, mit dem schrittweise eingeführten Paket den Abstand zu den führenden Autos zu verringern. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten. Der Plan verfolgt jedoch zwei Ziele: McLarens Position im aktuellen Wettbewerb zu verbessern und herauszufinden, welche Konzepte das Auto des nächsten Jahres prägen sollen.
