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Sechs Nachwuchsfahrer werden am Freitag am ersten freien Training (FP1) auf dem Red Bull Ring teilnehmen, während die Formel-1-Teams ihre obligatorischen Einsätze für junge Fahrer für die Saison 2026 weiter abarbeiten.
Gemäß den aktuellen FIA-Regeln muss jedes Team während der Saison in zwei FP1-Sitzungen pro Auto einen Rookie einsetzen – definiert als Fahrer mit nicht mehr als zwei Grand-Prix-Starts. Das bedeutet, dass jedes Team insgesamt vier Rookie-Einsätze im Training absolvieren muss. Diese Regelung soll aufstrebenden Talenten während offizieller Rennwochenenden wertvolle Kilometer ermöglichen, anstatt sie auf private Tests oder Simulatorarbeit zu beschränken.
Ferrari setzt Dino Beganovic in den SF-26 von Charles Leclerc. Damit erhält das schwedische Mitglied der Ferrari Driver Academy eine weitere Gelegenheit, seine Erfahrung in der Formel 1 auszubauen. Beganovic, der derzeit in der Formel 2 antritt, hat bereits 2025 FP1-Einsätze für die Scuderia absolviert. Sein aktueller Einsatz folgt auf die frühere Bestätigung des Programms durch Ferrari, die hier im Detail nachzulesen ist: Ferrari bestätigt: Dino Beganovic ersetzt Leclerc im FP1 in Österreich.

Auch Aston Martin nimmt eine Änderung vor: Der amerikanische Ersatzfahrer Jak Crawford übernimmt den AMR26 von Lance Stroll. Bei Racing Bulls ersetzt Ayumu Iwasa den Stammfahrer Liam Lawson und fügt seinem Rollenprofil als Testfahrer im Red-Bull-Programm eine weitere offizielle Session hinzu. Dieser Schritt ergänzt den bereits zuvor skizzierten Plan des Teams für das Wochenende, einschließlich der Abwesenheit von Lawson im FP1: Lawson setzt beim FP1 in Österreich aus: Ayumu Iwasa fährt.

Haas setzt Ryo Hirakawa anstelle von Esteban Ocon ein. Der Le-Mans-Sieger von 2022 und TGR-Haas-Ersatzfahrer wird den VF-26 steuern und damit einen weiteren Namen zur geschäftigen Rookie-Liste in Spielberg hinzufügen. Sein Einsatz wurde bereits vor dem Wochenende separat bestätigt: Ryo Hirakawa fährt für Haas im FP1 beim GP von Österreich.

Alpine-Ersatzfahrer Paul Aron, der auch eine Testvereinbarung mit Audi hat, wird den R26 anstelle von Gabriel Bortoleto fahren. Williams übergibt seinen FW48 an Luke Browning; der Ersatzfahrer und Driver-Academy-Mitglied ersetzt Carlos Sainz für diese Session.

Für die Teams sind diese Trainingseinheiten mehr als nur das Abhaken einer regulatorischen Pflicht. Das FP1 an einem Grand-Prix-Wochenende versetzt junge Fahrer direkt in den operativen Rhythmus der Formel 1: begrenzte Zeit, Verkehr auf der Strecke, sich ändernde Streckenbedingungen und die Notwendigkeit für sofortiges Feedback. Da die Saison noch weitere Rookie-Einsätze im gesamten Feld erfordert, dürfte die Rotation am Freitag nicht die letzte große Änderung des Jahres sein.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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