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Toto Wolff will bei Mercedes bleiben und bereitet Nachfolge vor
Toto Wolff will Mercedes-Teamchef bleiben, rechnet aber damit, seine Aufgaben künftig aufzuteilen. Stellvertreter Bradley Lord übernimmt bereits heute einen Teil der Arbeit.

Toto Wolff will Mercedes weiter führen und bereitet sich zugleich auf eine Zukunft vor, in der seine Aufgaben auf mehrere Rollen verteilt werden. Nach dem Großen Preis von Mexiko-Stadt sagte er, sein eigener Beitrag werde darüber entscheiden, wann er sich eines Tages zurückziehe.
„Ich habe nicht vor, Schluss zu machen“, sagte Wolff laut Motorsport.com.
Die Aussagen folgten auf Kimi Antonellis dritten Platz in Mexiko, mit dem er sich den Titel sicherte. Wolff führt Mercedes seit 2013 und ist weiterhin Teamchef und Geschäftsführer des Rennstalls.

Wolff rechnet mit einer Aufteilung seiner Aufgaben
Wolff sagte, er prüfe täglich, wie wirksam er seine Arbeit erledige, und würde zurücktreten, wenn er glaube, dass jemand anderes dem Team besser dienen könne. Als mögliche Rolle für diesen späteren Übergang nannte er den Posten des geschäftsführenden Vorsitzenden.
Zudem argumentierte er, das traditionelle Modell, bei dem ein Teamchef für den Rennbetrieb, Sponsoren und die Beziehungen zu den Regelhütern und kommerziellen Rechteinhabern der Formel 1 zuständig sei, lasse sich immer schwerer aufrechterhalten. Er gehe davon aus, dass Mercedes diese Aufgaben in den kommenden Jahren aufteilen werde.

Bradley Lord teilt die Arbeit bereits mit Wolff
Wolff hob die Unterstützung durch den stellvertretenden Teamchef Bradley Lord hervor und lobte dessen Organisationstalent und Liebe zum Detail. Lord hat Aufgaben übernommen, die Wolff zuvor mehr Zeit abverlangten.
Lords Ernennung ist bereits Teil der aktuellen Mercedes-Struktur. Die Formel 1 berichtete am 20. März 2026 über seine Beförderung. Wolff erklärte damals, seine eigenen übergeordneten Zuständigkeiten blieben unverändert, während die Führungsgruppe durch den Schritt gestärkt werde.

Das offizielle Profil von Mercedes nennt Kommunikation, Nachhaltigkeit und die Förderung junger Fahrer als Lords Zuständigkeitsbereiche. Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit Wolff und dem erweiterten Führungsteam. Damit geht sein Aufgabenfeld über die Kommunikationsarbeit hinaus, mit der er seine Karriere aufgebaut hat.
Antonellis Titel ist das Ergebnis jahrelanger Förderung
Die Gespräche über die Teamführung finden statt, während Mercedes einen neuen Fahrerweltmeister feiert. Vor dem Rennen in Mexiko hatte Wolff Antonellis Sieg in Austin eingeschätzt und dabei die Unterstützung betont, die hinter den Fortschritten des Italieners stehe – darunter das Nachwuchsprogramm, die Ingenieure und seine Familie.

Antonelli machte den Titel anschließend mit einem zweiten Platz hinter Max Verstappen und Lewis Hamilton in Mexiko-Stadt perfekt.
Wolffs jüngste Aussagen skizzieren einen möglichen Weg für seine spätere Nachfolge, ohne einen Zeitpunkt für seinen Rückzug zu nennen oder einen alleinigen Nachfolger zu bestimmen. Vorerst will er das Team weiterführen.
