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Das schwierige Wochenende von Williams in Barcelona hat einen weiteren prozeduralen Rückschlag erlitten: Das Team erhielt zwei separate Geldstrafen in Höhe von jeweils 5.000 Euro wegen Verstößen gegen das Startverfahren vor dem Grand Prix.
Der Rennstall aus Grove hatte bereits ein anstrengendes Wochenende auf der Strecke hinter sich, da das Auto auf dem spanischen Kurs mit mangelndem Tempo zu kämpfen hatte und beide Fahrzeuge sich am Ende des Feldes einreihten. Doch noch bevor das Rennen überhaupt begonnen hatte, geriet Williams ins Visier der Rennkommissare, weil das Team es versäumt hatte, sämtliche Ausrüstung vor dem 15-Sekunden-Signal von der Strecke zu räumen.
Der erste Verstoß betraf Carlos Sainz. Laut den Kommissaren handelte es sich um „eine schwarze Plastikbox auf der Grasfläche neben der Startaufstellung“, die nicht vor dem vorgeschriebenen Signal entfernt wurde. Dies reichte den Offiziellen aus, um festzustellen, dass Williams gegen das Startverfahren verstoßen hatte.
Dies reiht sich in eine schwierige Phase für das Team ein, das bereits mit operativem Druck nach Monaco zu kämpfen hatte, wo Williams nach Sainz’ kostspieligem Ausfall einen Neuaufbau der Ersatzteile bewältigen musste. Barcelona brachte nun einen weiteren Rückschlag, diesmal jedoch durch Disziplinlosigkeiten beim Rennstart und nicht durch Schäden am Auto.
Der Fall von Alex Albon war separat, aber in der Art ähnlich. Die Kommissare stellten fest, dass beim Ablassen von Auto 23 von den Wagenhebern vor der Einführungsrunde Teile des rechten vorderen Reifenwärmers unter dem Auto eingeklemmt wurden.
In ihrer Begründung erklärten die Kommissare: „Als Auto 23 vor dem Start der Einführungsrunde von den Wagenhebern abgelassen wurde, verfingen sich Teile des rechten vorderen Reifenwärmers unter dem Auto.“
Williams versuchte, das Problem vor Beginn der Einführungsrunde zu beheben, doch der Versuch war erfolglos. Die Kommissare fügten hinzu: „Obwohl das Team versuchte, die Teile vor dem Start der Einführungsrunde zu entfernen, waren diese Versuche erfolglos und das Auto fuhr mit einem Kabel los, das noch am Fahrzeug hing. Damit hat das Team seine gesamte Ausrüstung nach dem 15-Sekunden-Signal nicht mitgenommen.“
Jeder Vorfall führte zu einer Geldstrafe von 5.000 Euro, was die Gesamtstrafe für das Team auf 10.000 Euro für die beiden Verstöße gegen das Startverfahren erhöhte.
Obwohl keiner der Fälle als sportliche Strafe eingestuft wurde, die das Rennergebnis beeinflusst hätte, unterstreicht das Ergebnis, wie streng das Zeitfenster vor dem Start in der Formel 1 kontrolliert wird. Für Williams, das in Barcelona ohnehin mit mangelnder Leistung zu kämpfen hatte, stellten die Geldstrafen eine weitere unerwünschte Komplikation an einem Wochenende dar, das ohnehin kaum Spielraum für Fehler bot.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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