United States Grand Prix · Qualifying ·

Nachrichten

Audi-Piloten nach getrennten Zwischenfällen in Austin vorgeladen

Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto müssen nach getrennten Vorfällen im Abschlusstraining zum Großen Preis der USA vor den Kommissaren erscheinen.

Audi-Piloten nach getrennten Zwischenfällen in Austin vorgeladen
© Getty Images

Audi-Piloten Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto stehen nach getrennten Vorfällen im Abschlusstraining zum Großen Preis der USA auf dem Circuit of the Americas unter Untersuchung. Hülkenberg muss sich zuerst wegen eines mutmaßlichen Verstoßes bei einem Übungsstart vor den Kommissaren verantworten. Bortoleto folgt wegen einer Behinderung von Lewis Hamilton.

Die beiden Fälle rücken Audi in der letzten Sitzung vor dem Qualifying in den Fokus. Angaben zu den Ergebnissen der Untersuchungen enthielt der Bericht nicht.

Hülkenberg muss sich wegen mutmaßlichen Verstoßes beim Übungsstart verantworten

In Hülkenbergs Fall geht es um einen mutmaßlichen Verstoß bei einem Übungsstart um 12:41 Uhr Ortszeit, elf Minuten nach Beginn der Sitzung. Er sollte vor seinem Teamkollegen vor den Kommissaren erscheinen.

Der Bericht enthielt keine weiteren Einzelheiten zum Vorfall beim Übungsstart und ließ offen, ob und welche Strafe folgen könnte. Über den Vorwurf müssen nun die Kommissare entscheiden.

Auch die Fahrerpaarung von Audi war Thema in unserem Bericht über Bortoleto und Hülkenbergs Zukunft im Team.

Bortoleto nach Behinderung Hamiltons in Kurve 12 untersucht

Die Untersuchung gegen Bortoleto geht auf einen Vorfall zurück, bei dem Hamilton auf einer schnellen Runde vor der engen Linkskurve in Kurve 12 stark abbremsen musste. Bortoleto war langsam auf der Ideallinie unterwegs. Der Bericht bezeichnete die mutmaßliche Behinderung als offensichtlich.

Hamilton fuhr anschließend erstmals seit zwei Jahren an die Spitze der Zeitenliste im dritten freien Training. Die Untersuchung gegen Bortoleto betrifft den Vorfall auf der Strecke und nicht Hamiltons Ergebnis in der Sitzung.

Bortoleto muss an diesem Wochenende nach einem doppelten Wechsel der Antriebseinheit ohnehin eine Startplatzstrafe von 80 Plätzen hinnehmen. Aus dem Bericht ging nicht hervor, ob die Entscheidung der Kommissare im Fall der Behinderung Auswirkungen auf diese Strafe haben oder weitere Konsequenzen nach sich ziehen würde.

Die Untersuchungen betreffen getrennte Vorfälle, über die die Kommissare einzeln entscheiden. Zuerst soll Hülkenbergs mutmaßlicher Verstoß beim Übungsstart verhandelt werden, kurz darauf folgt Bortoletos Fall. Neben den Stammfahrern kamen im Training auch andere Piloten für Audi zum Einsatz. Mehr dazu in unserem Bericht über Freddie Slaters Formel-1-Einsätze.

Wählen Sie, was Sie erlauben. Außer dem notwendigen Speicher wird nichts verwendet, bevor Sie zustimmen. Cookie-Richtlinie lesen

Notwendig

Merkt sich Ihre Cookie-Auswahl und Ihre bevorzugte Sprache. Ohne sie kann die Website nicht richtig funktionieren.

Immer aktiv