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Nach einer intensiven Anfangsphase unter den neuen Formel-1-Regularien nutzen die Teams nun in großer Zahl die Gelegenheit, beim Großen Preis von Barcelona ihre verpflichtenden Rookie-Einsätze im 1. Freien Training (FP1) zu absolvieren. Da jede Runde zu Saisonbeginn im neuen Auto für die Stammpiloten von großer Bedeutung ist, wird die siebte Saisonstation nun zu einer zentralen Möglichkeit, aufstrebenden Talenten und Ersatzfahrern wichtige Fahrzeit zu gewähren.
Der Zeitplan für Barcelona sieht eine breite Palette an Vertretungsfahrern im gesamten Starterfeld vor; McLaren, Mercedes, Red Bull, Williams, Audi und Cadillac haben bereits ihre Änderungen für das FP1 bestätigt.

Leonardo Fornaroli wird seinen ersten F1-Trainingseinsatz für McLaren absolvieren und dabei Lando Norris ersetzen. Der 21-Jährige, der sowohl in der Formel 3 als auch in der Formel 2 den Titel holte, stieß in diesem Jahr als Reservefahrer zu McLaren und steht nun vor der schwierigen Aufgabe, einen guten Eindruck zu hinterlassen, ohne es zu übertreiben. Angesichts der aktuellen Situation bei McLaren erscheint ein Stammcockpit in weiter Ferne, doch ein starkes FP1 könnte ihm helfen, für künftige Chancen an anderer Stelle im Gespräch zu bleiben. Weitere Details zu seinem Programm finden Sie in unserem Bericht über Leonardo Fornaroli, der in Barcelona im 1. Freien Training sein F1-Debüt für McLaren gibt.
Mercedes wird Frederik Vesti anstelle von Kimi Antonelli einsetzen. Der 24-jährige Vesti hat bereits vier FP1-Sitzungen absolviert und wurde vor drei Jahren F2-Vizemeister. Obwohl sein Rennsport-Fokus derzeit auf dem Langstreckensport mit Cadillac zu liegen scheint, bezeichnete Toto Wolff ihn als „einen wichtigen Teil unserer Entwicklungsarbeit am W17“, was seinen hohen Stellenwert innerhalb der F1-Struktur von Mercedes unterstreicht. Mehr Informationen dazu finden Sie in unserem Beitrag zu Frederik Vesti, der Antonelli im ersten Training von Barcelona für seinen Rookie-Einsatz ersetzt.

Ayumu Iwasa wird bei Red Bull für Isack Hadjar einspringen. Der 24-jährige Japaner hat sich zu einer festen Größe für Trainingseinsätze bei den beiden Red-Bull-Teams entwickelt und ist offiziell Test- und Reservefahrer der Racing Bulls. Seine bisherigen Leistungen deuten darauf hin, dass er weitere Berücksichtigungen in der F1 verdient hätte, wenngleich dies laut den vorliegenden Informationen ein Umdenken bei Red Bull erfordern würde.
Bei Williams übernimmt Luke Browning in Barcelona das Auto von Alex Albon, bevor er später auf dem Red Bull Ring im Cockpit von Carlos Sainz Platz nimmt. Der 24-jährige Reservefahrer, der nach einer F2-Rookie-Saison, in der er ein Außenseiter im Titelkampf war, auch in der Super Formula konkurrenzfähig ist, gilt derzeit als der am besten auf die Formel 1 vorbereitete Kandidat bei Williams. Weitere Details lesen Sie in unserem Bericht zu Luke Browning, der für Williams in Barcelona und Österreich FP1-Einsätze erhält.
Audi lässt Paul Aron im Cockpit von Nico Hülkenberg fahren. Der 22-jährige Alpine-Reservefahrer kam bereits leihweise für Sauber zum Einsatz und wird dies in Barcelona sowie auf dem Red Bull Ring wiederholen. Seine Aussichten bei Alpine bleiben kompliziert, zumal Franco Colapinto derzeit als besonders formstark gilt.

Colton Herta absolviert sein erstes F1-Training für Cadillac und ersetzt dabei Sergio Perez, während er gleichzeitig das volle F2-Programm bestreitet. Cadillac und Herta haben ihre Ambitionen, ihn in ein F1-Cockpit zu bringen, klar formuliert, doch die Anpassung an die F2 fiel bislang schwer, was ihn aktuell auf den 13. Platz der Gesamtwertung führt. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel über Colton Herta, der bereit für sein Cadillac-F1-Debüt im Barcelona-FP1 ist.

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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