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FIA: Rennen in Katar und Abu Dhabi sollen wie geplant stattfinden

Mohammed Ben Sulayem zufolge sollen die letzten beiden Rennen der F1-Saison 2026 wie geplant stattfinden. Ein Notfallplan bleibt dennoch bestehen.

FIA: Rennen in Katar und Abu Dhabi sollen wie geplant stattfinden

FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem sagt, die beiden letzten Rennen der Formel-1-Saison 2026 in Katar und Abu Dhabi sollen trotz der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten wie geplant stattfinden. Er habe keine Bedenken, FIA-Mitarbeiter zu den beiden Veranstaltungen reisen zu lassen, betonte jedoch, dass sich die Lage nicht mit Sicherheit vorhersehen lasse.

Diese Einschätzung folgt auf eine Verschiebung der Erwartungen hinsichtlich der Austragung der Rennen. Im Fahrerlager war zunächst davon die Rede, dass bis Mitte September eine Entscheidung fallen solle; Imola stand als möglicher Ersatz bereit. Später wurde dieser Zeitrahmen auf Mitte Oktober verlegt. Zuletzt ging man davon aus, dass Katar und Abu Dhabi stattfinden würden, sofern Teams und Mitarbeiter nicht anders informiert würden.

Ben Sulayem hält die Austragung der Rennen derzeit für sicher

Auf die Frage, ob die beiden Austragungsorte derzeit für Rennen geeignet seien, antwortete Ben Sulayem mit Ja. Als Teil seiner Einschätzung verwies er darauf, dass seine eigene Familie in den Vereinigten Arabischen Emiraten lebe. Zugleich stellte er klar, dass seine Zuversicht auf der aktuellen Lage beruhe und keine Garantie dafür sei, was später geschehen könnte.

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© XPB Images

Er sagte, die FIA werde Mitarbeiter, Fahrer oder Offizielle nicht an einen Ort schicken, den sie für riskant halte. Ben Sulayem fügte hinzu, er habe kein Problem damit, wenn FIA-Mitarbeiter zu den Veranstaltungen reisten. Dass er selbst in der Region sei, zeige, wie sicher er sich dort fühle.

Die Äußerungen fallen in eine Zeit, in der es in der Region zu Vorfällen kam, über die jüngst berichtet wurde. In der vergangenen Woche wurden nahe der Straße von Hormus zwei Containerschiffe von Raketen getroffen und versenkt. Gleichzeitig nahmen die Angriffe auf die Schifffahrt zu, die dem Iran zugeschrieben werden. Auch die Huthi-Miliz griff Ziele in Saudi-Arabien an, darunter den internationalen Flughafen von Riad. Zudem wurde im Westjordanland über Angriffe von Siedlern auf Palästinenser und ausländische Staatsangehörige berichtet.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Bericht darüber, dass die F1 an Katar und Abu Dhabi als Saisonfinale 2026 festhält, sowie in unserer Berichterstattung zu den Bedenken über den Umgang der F1 mit Rennen im Nahen Osten.

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© Getty Images

Imola bleibt eine Ausweichoption, falls sich die Lage ändert

Ben Sulayem sagte, die FIA sei bereit, bei Bedarf flexibel zu reagieren. So habe sie auch auf Bitten aus Bahrain und Saudi-Arabien reagiert, als die dort geplanten F1-Rennen im April abgesagt wurden. Der als Bahrain-Grand-Prix angekündigte Lauf fand später, Anfang dieses Monats, in Malaysia statt; Sepang wurde als Ersatzstrecke bestätigt, nachdem das Rennen in Bahrain abgesagt worden war.

Er bestätigte, dass Imola weiterhin als Ersatz bereitsteht. Die FIA hat außerdem ein zusätzliches Team vorbereitet, falls Reisebeschränkungen oder behördliche Empfehlungen verhindern sollten, dass wichtige Mitarbeiter nach Katar oder Abu Dhabi reisen. Vorerst bleibt Ben Sulayems Einschätzung jedoch: Beide Rennen finden statt.

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