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Nakamura-Berta führt am ersten Formel-3-Testtag in Jerez das Feld an
Nakamura-Berta fuhr am ersten Testtag in Jerez die Bestzeit. Am Vormittag hatte Rivera die Sitzung angeführt, ehe sich der Fokus der Teams auf Longruns verlagerte.

Nakamura-Berta gab am Ende des ersten Tages der Formel-3-Nachsaisontests in Jerez das Tempo vor. Mit seiner Zeit von 1:31,169 Minuten lag er knapp vor seinem TRIDENT-Teamkollegen Niccolò Maccagnani. Ernesto Rivera hatte am Vormittag für Campos die Bestzeit gesetzt, doch späte Verbesserungen am Nachmittag wirbelten die Reihenfolge noch einmal durcheinander.
Der erste Testtag begann mit Installationsrunden, bevor die Teams zu schnelleren Runden und Arbeit über Renndistanz übergingen. Die Tests werden an einem zweiten Tag fortgesetzt, der um 09:00 Uhr Ortszeit beginnt.
Rivera gibt am Vormittag für Campos den Ton an
James Egozi setzte am Vormittag zunächst die Bestzeit, ehe sich Matteo De Palo und Miguel Costa an der Spitze abwechselten. Anschließend übernahm Rivera mit einer Zeit von 1:31,677 Minuten die Führung. Sein Teamkollege Mattia Colnaghi schob sich auf Rang zwei, bevor Enzo Deligny die beiden trennte und mit 0,188 Sekunden Rückstand auf Rivera Platz zwei belegte.

Riveras Vormittagsresultat setzte den starken Auftakt des Campos-Teams in Jerez fort, wie unser Bericht über seine Bestzeit in der Sitzung zeigt. Deligny beendete die Sitzung auf Rang zwei, Colnaghi wurde Dritter. Laut Sitzungsbericht gehörten auch De Palo, Alexander Abkhazava, Keanu Al Ahzari, Maciej Gladysz, Costa, Kanato Le und Matteo De Palo zu den Top 10.
Späte Runden bringen Nakamura-Berta an die Spitze
Am Nachmittag entwickelte sich ein enger Zweikampf zwischen Campos und TRIDENT. Rivera lag mit 1:31,784 Minuten kurzzeitig erneut vorn und hatte weniger als zwei Zehntelsekunden Vorsprung auf Colnaghi. Dann fuhr De Palo mit 1:31,456 Minuten die Bestzeit. In der Schlussphase übernahm Nakamura-Berta mit seiner Zeit von 1:31,169 Minuten die Spitze – nur 0,044 Sekunden vor Maccagnani.
Colnaghi wurde Dritter, Rivera Vierter und Maccagnani Fünfter. Alessandro Giusti, James Egozi, Kato, De Palo, Christian Wheldon und Olivieri komplettierten die gemeldeten Top 10. Alexander Abkhazavas Auto blieb in der Schikane stehen und löste damit die erste rote Flagge des Tages aus.

Die Teams setzten auf unterschiedliche Reifenstrategien: Einige fuhren mit gebrauchten Hard-Reifen, während MP Motorsport, TRIDENT und Campos neue Hard-Reifen aufzogen. Auch Longruns und Übungsstarts standen auf dem Programm, während die Fahrer an Rennstints und Reifenmanagement arbeiteten. Einen Überblick über das zweitägige Programm in Jerez bietet unser Zeitplan der Nachsaisontests.
