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Adrian Newey glaubt, dass Aston Martin gute Chancen hat, Fernando Alonso über die laufende Saison hinaus zu halten. Dabei unterstrich er den Wert, den der zweifache Weltmeister in einer schwierigen Phase für das Team darstellt.
Alonso wechselte 2023 zum Rennstall aus Silverstone und hinterließ sofort Eindruck. In jener Saison fuhr er mehrere Podestplätze ein, darunter zweite Plätze in Monaco und Zandvoort, und beendete die Fahrer-Weltmeisterschaft auf Rang vier.
Seitdem ist Aston Martin jedoch zurückgefallen. Besonders der Start in die Saison 2026 erwies sich nach der Einführung neuer technischer Regeln als große Herausforderung. Ein umfangreiches Upgrade beim Großen Preis von Ungarn lieferte zwar erste Anzeichen für Fortschritte, doch das Auto ist weiterhin nicht auf dem Niveau, das nötig wäre, um Zweifel an Alonsos Zukunft auszuräumen.
Die Unsicherheit wurde zudem durch die Schwierigkeiten mit der Antriebseinheit des Teams verstärkt. Alonso hatte zuvor erklärt, dass Aston Martin alles tut, um Honda zu unterstützen. Gleichzeitig bewertet der Rennstall weiter, wie schnell sein Gesamtpaket konkurrenzfähig werden kann. Auch der erste Streckentest der neuen Honda-Antriebseinheit soll dabei wichtige Erkenntnisse liefern.

Am Rennwochenende in Budapest wurde Newey gefragt, wie wichtig es für Aston Martin sei, Alonso zu halten, und ob er mit einem Verbleib des Fahrers beim Team rechne.
„Fernando ist natürlich ein herausragender Fahrer“, sagte Newey. „Er bringt dem Team sehr viel – sowohl durch sein Feedback als auch durch seine Fähigkeiten. Für uns ist das natürlich wichtig.“
Er fügte hinzu: „Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass Fernando seine Zeit bei uns genießt und wir unsere Zusammenarbeit fortsetzen werden.“

Alonso äußerte sich ähnlich zuversichtlich über die langfristigen Aussichten von Aston Martin. Der Spanier sagte, er habe ein klares Bild vom Team und keine Zweifel daran, dass Newey letztlich ein konkurrenzfähiges Auto entwickeln werde – auch wenn die Lösung der aktuellen Probleme Zeit brauche.
Zudem stellte er sich hinter Honda und erklärte, dass das Team gemeinsam mit dem Hersteller an der Behebung der Schwierigkeiten arbeite. Die unmittelbare Frage sei, so Alonso, wie schnell das Auto konkurrenzfähig werden könne. Die nächsten beiden Rennen dürften darüber einen klareren Aufschluss geben.
„Ich bin entspannt“, sagte Alonso. „Ich fühle mich frisch, motiviert und schnell.“
Später gab er die deutlichste Erklärung zu seiner Position ab: „Ich habe einen Vertrag, also werde ich nicht wechseln!“

Er ist Softwareentwickler und begeisterter Fan der Formel 1 und des Motorsports. Er ist Mitbegründer von Formula Live Pulse, einem Unternehmen, das Live-Telemetriedaten und Renninformationen zugänglich, anschaulich und leicht verständlich macht.
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