Singapur-GP 2026: Hitze und Schauer fordern das Sprint-Wochenende

Der Singapur-GP 2026 beschließt den Dreierpack mit einer anspruchsvollen Mischung aus großer Hitze, hoher Luftfeuchtigkeit und möglichem Regen am Marina Bay Street Circuit. Für das gesamte Wochenende werden Temperaturen von 32 bis 33 °C erwartet. Tagsüber könnte sich der Asphalt auf bis zu 56 °C aufheizen.
Durch das Sprint-Format ist das Wochenende stark verdichtet, sodass den Teams nur wenig Zeit bleibt, das Verhalten der Reifen unter diesen Bedingungen zu beurteilen. Der starke Reifenverschleiß in Malaysia ist ein weiterer Punkt, den sie im Blick behalten müssen. Doch auch die Prognose für Singapur stellt sie vor eine eigene Herausforderung: An allen drei Tagen sind Schauer möglich.
Weitere Informationen zur Strecke gibt es in unserem Überblick zum Singapur-Grand-Prix-Kurs.
Freitag: Hitze im Training, später kühlere Bedingungen
Am Freitag, dem 9. Oktober, dürfte es warm und schwül werden. Für den Nachmittag und frühen Abend liegt die Regenwahrscheinlichkeit bei 30 Prozent. Der Wind weht voraussichtlich mit durchschnittlich 7,6 km/h, in Böen sind bis zu 25,2 km/h möglich.
Im ersten freien Training könnte die Streckentemperatur auf 55 bis 56 °C steigen – das Reifenmanagement wird also früh zum Thema. Bis zum Sprint-Qualifying dürfte es deutlich abkühlen. Die Prognose nennt eine Höchsttemperatur von 32 °C und ein Tiefstmaß von 26 °C.
Samstag und Sonntag: Schauer weiterhin möglich
Für Samstag, den 10. Oktober, werden erneut Temperaturen zwischen 26 und 32 °C erwartet. Die gefühlte Temperatur dürfte mindestens 36 bis 38 °C erreichen. Eine Regenwahrscheinlichkeit von 40 Prozent am Nachmittag und Streckentemperaturen um 55 °C könnten den Sprint beeinflussen. Es wird leichter Wind vorhergesagt; vor dem Qualifying sollte die Strecke deutlich abkühlen.
Auch für Sonntag, den 11. Oktober, sieht die Prognose ähnlich aus: 32 °C Höchsttemperatur, 26 °C Tiefsttemperatur und eine 40-prozentige Chance auf einen kurzen Schauer oder ein Gewitter am Nachmittag. Der Wind dürfte im Schnitt 5 bis 10 km/h erreichen, mit Böen von bis zu 20 bis 25 km/h. Am frühen bis mittleren Nachmittag könnte sich der Asphalt auf 54 bis 56 °C erwärmen, bevor die Temperaturen vor dem Rennen wieder sinken.
Die Prognose deutet auf ein Wochenende hin, an dem die Teams das Wärmemanagement mit dem Risiko wechselhafter Bedingungen in Einklang bringen müssen. Tagsüber sind hohe Streckentemperaturen zu erwarten, während es vor den wichtigen Sessions abkühlt. Die Reifenleistung an die wechselnden Bedingungen anzupassen, wird daher eine zentrale Herausforderung sein.
