Verstappen gewinnt chaotisches 100-Fahrer-Kart-Event in Silverstone

Max Verstappen hat sich am Mittwoch durch ein chaotisches Kart-Spektakel gekämpft und bei einem außergewöhnlichen Red-Bull-Event in Silverstone triumphiert.
Die Challenge stellte den viermaligen Weltmeister vor eine gewaltige Aufgabe: Er trat gegen ein Feld von sage und schreibe 100 Konkurrenten an, bestehend aus Red-Bull-Athleten sowie verschiedenen Internet-Persönlichkeiten. Um das Unterfangen zusätzlich zu erschweren, startete der Niederländer vom allerletzten Startplatz. Gemäß dem Reglement des Events – das bereits im Vorfeld der Max vs. 100 Kart-Challenge für reichlich Vorfreude gesorgt hatte – schied jeder Kontrahent sofort aus dem Rennen aus, sobald Verstappen an ihm vorbeizog.
Chaos pur in der Startrunde von Silverstone
Wie kaum anders zu erwarten, sorgte der gleichzeitige Start von 100 Karts auf demselben Asphaltband für augenblickliches Chaos. Auf einer turbulenten ersten Runde kam es Schlag auf Schlag zu Kollisionen, während die Fahrer verbissen um jeden Zentimeter kämpften.
Verstappen nutzte die Unruhe an der Spitze clever aus, indem er kurzerhand über die Streckenbegrenzung abkürzte. Dieses beherzte Manöver spülte ihn direkt auf Rang 36 nach vorn – womit er knapp zwei Drittel des gesamten Feldes eliminiert hatte, noch bevor der erste Umlauf überhaupt beendet war.
„Ich dachte wirklich, meine erste Runde würde in einem absoluten Desaster enden. Aber es hat mir ein wenig geholfen, dass alle extrem überdreht waren und ineinanderkrachten“, resümierte Verstappen das anfängliche Getümmel mit einem Schmunzeln. „Das hat die Sache etwas erleichtert – aber es hat riesigen Spaß gemacht.“
Die Aufholjagd an die Spitze
Nachdem sich der anfängliche Trubel gelegt hatte, sank die Ausfallquote spürbar. Der viermalige Champion musste nun methodisch vorgehen und sich Kart für Kart nach vorne arbeiten, denn je weiter es an die Spitze ging, desto größer wurde die Gegenwehr der versierteren Piloten.
Vom Startschuss an dauerte es letztlich 35 Minuten unerbittlicher Aufholjagd, bis Verstappen auch seinen letzten Kontrahenten aufspürte und überholte. Als das finale Überholmanöver geglückt und die Aufgabe gemeistert war, kommentierte der Niederländer den Nachmittag in gewohnter Manier: „That was simply lovely, wasn't it?“ (Das war einfach herrlich, oder?)
