Nachrichten
Verstappen und Lawson erhalten nach Mexiko-Kollision Startplatzstrafen
Max Verstappen und Liam Lawson verlieren nach ihrer Kollision im zweiten freien Training zum Großen Preis von Mexiko jeweils einen Startplatz.

Max Verstappen und Liam Lawson wurden nach ihrer Kollision im zweiten freien Training zum Großen Preis von Mexiko jeweils mit einer Rückversetzung um einen Startplatz bestraft.
Die Rennkommissare verhängten die Strafen, nachdem sie Videomaterial und Daten ausgewertet und mit beiden Fahrern gesprochen hatten. Außerdem erhielten beide einen Strafpunkt. Damit verlieren sie beim Start auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez jeweils einen Platz.
Der Zwischenfall ereignete sich zu Beginn von FP2. Beide Fahrer hatten das erste freie Training ausgelassen, während die Nachwuchsfahrer Ayumu Iwasa und Nikola Tsolov ihre Autos übernahmen. Verstappen zog in Kurve 12 an Lawson vorbei. Lawson versuchte, sich in der folgenden Linkskurve im Stadionabschnitt den Platz zurückzuholen. Als Verstappen nach einem Ausritt über den Randstein wieder auf die Strecke kam, lagen die beiden nebeneinander.
Rennkommissare verweisen auf vorherige Warnung an die Teams
Bei der Kollision wurden der Unterboden des Red Bull und der Frontflügel des Racing Bulls beschädigt. Trümmerteile verteilten sich auf der Strecke, woraufhin eine rote Flagge geschwenkt wurde. Nach der Unterbrechung setzten beide Fahrer ihr Programm fort: Verstappen wurde Fünfter, Lawson Neunter.

In ihrer Begründung erklärten die Rennkommissare, das Verhalten der Fahrer sei inakzeptabel gewesen – insbesondere, weil sie die Teams bereits bei der Besprechung der Teammanager am selben Tag gewarnt hatten. Laut Entscheidung räumten beide Fahrer ein, dass ihre Manöver unnötig und ungeschickt gewesen seien.
Die Rennkommissare berücksichtigten ähnliche Zwischenfälle während des Trainings in dieser Saison sowie Kollisionen zwischen Autos in den vergangenen Jahren. Deshalb gingen sie über eine förmliche Verwarnung hinaus und verhängten eine Strafe in Form eines verlorenen Startplatzes.
Permane bezeichnet die Kollision als vermeidbar
Auch Alan Permane, Teamchef der Racing Bulls, bezeichnete den Zusammenstoß nach der Session als unnötig und sagte, beide Fahrer hätten die Situation besser lösen können. Verstappen hatte Lawson nach dem Vorfall kritisiert.
Damit kommt Lawson in dieser Saison um eine weitere Strafe nicht herum. F1LivePulse berichtete bereits über seine Startplatzstrafe beim Großen Preis von Italien. Auch Lawsons Rolle bei den Racing Bulls haben wir beleuchtet – in unserem Artikel darüber, wie seine Zusammenarbeit mit Arvid Lindblad das Team voranbringt.
Die Entscheidung der Rennkommissare erging am 31. Oktober 2026 nach dem Training in Mexiko. Beide Fahrer müssen die Rückversetzung um einen Startplatz nun beim Grand Prix hinnehmen.
