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Alonso zuversichtlich: Aston Martin übertrifft Erwartungen in Mexiko
Fernando Alonso sieht Aston Martins Tempo am Freitag in Mexiko-Stadt über den Erwartungen. Lance Strolls Auto muss noch genauer untersucht werden.

Fernando Alonso sagt, Aston Martin sei mit einem vielversprechenderen Auftakt in das Wochenende des Großen Preises von Mexiko-Stadt gestartet als erwartet. Der AMR26 kommt mit den Herausforderungen der Höhenlage bislang ohne größere Probleme zurecht.
Alonso belegte im ersten freien Training den siebten und im zweiten den zwölften Platz. Sein Ergebnis im Auftakttraining wurde durch das mit mehreren Rookies besetzte Feld und Probleme anderer Fahrer beeinflusst. Aussagekräftiger waren die Zeitabstände: In FP1 fehlten ihm 1,229 Sekunden auf Charles Leclerc, in FP2 waren es nur noch 0,769 Sekunden.

Alonso erkennt Fortschritte beim Rückstand auf die Spitze
Am Freitag wurde der Aston Martin als siebtschnellstes Auto eingeschätzt. Das Team hatte nicht damit gerechnet, dass die langen Geraden in Mexiko dem Wagen entgegenkommen würden. Alonso sagte jedoch, dass es in seiner Box gut laufe und die Leistung seine Erwartungen übertroffen habe.
Auch die Sorge, der Wagen habe weniger Abtrieb als bei früheren Besuchen, spielte er herunter. Alonso zufolge fühlt sich das Auto ähnlich an wie bei den vergangenen Rennen in Mexiko und stellt das Team in diesem Jahr nicht vor eine zusätzliche Herausforderung.
Der zweite Wagen erlebte einen schwierigeren Tag. Jak Crawford blieb im ersten freien Training auf der Strecke stehen, während Lance Stroll im zweiten Training zunächst Zeit aufholen musste. Zudem traten an seinem Auto Probleme auf, die Aston Martin vor dem nächsten Tag untersuchen wollte. Crawfords Einsatz im Training wird in unserem Bericht über Aston Martins Aufstellung im ersten Training in Mexiko-Stadt behandelt.

Langsame Kurven und Kühlung bleiben wichtige Themen
Aston-Martin-Botschafter Pedro de la Rosa sagte, das Auto sei in den langsamen Streckenabschnitten stärker als erwartet gewesen, insbesondere im ersten und im letzten Sektor. Zugleich warnte er, dass Mexiko wegen der Temperaturen, des Motors und der Bremsen weiterhin eine anspruchsvolle Strecke sei.
De la Rosa verwies außerdem auf die zwei unterschiedlichen Asphaltbeläge der Strecke: Im letzten Sektor mit mehr Grip könnten die Fahrer stärker pushen als im ersten Sektor, dessen Asphalt älter ist. Die Bedingungen mit wenig Abtrieb könnten erfahrenen Fahrern die Anpassung erleichtern. Zudem biete die lange Gerade Gelegenheit, sich körperlich zu erholen.
Bei der Antriebseinheit hätten sich die Fahrer kaum über Turbolöcher beschwert, berichtete de la Rosa. Honda habe deren Auswirkungen verringert. Die größere Herausforderung auf der hoch gelegenen Strecke sei die Kühlung von Motor und Bremsen. Aston Martin muss nun die Probleme an Strolls Auto vor dem nächsten Training beheben. Alonsos vielversprechendes Tempo bietet dem Team derweil eine gute Ausgangslage. Mehr zu Alonsos Zukunft im Team gibt es in unserem Bericht darüber, dass Alonso Aston Martin auch 2027 erhalten bleibt.
