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Audi nach Kühlgebläse-Panne bei Slaters FP1-Debüt bestraft
Audi muss 7.500 Euro Strafe zahlen, nachdem beim FP1-Debüt von Freddie Slater in Mexiko ein Kühlgebläse im Seitenkasten stecken geblieben war.

Audi muss 7.500 Euro Strafe zahlen, nachdem eine unsichere Freigabe Freddie Slaters erstes offizielles Formel-1-Training beim Großen Preis von Mexiko-Stadt gestört hatte. Als der britische Rookie auf die Strecke geschickt wurde, steckte noch ein Kühlgebläse im rechten Seitenkasten seines Autos.
Das Team bemerkte den Fehler schnell und wies Slater an, in die Garage zurückzukehren. Das Gebläse hatte jedoch bereits zur Überhitzung der Antriebseinheit beigetragen und drohte, sein Training nach rund einer halben Stunde zu beenden – noch bevor er eine schnelle Runde fahren konnte.
Kühlgebläse im Seitenkasten zwingt Slater früh zurück in die Garage
Die Rennkommissare verhängten die Geldstrafe, nachdem sie Audis Fehler geprüft hatten. Durch die unsichere Freigabe drohte Slaters erstes offizielles Formel-1-Training vorzeitig zu enden, bevor er eine aussagekräftige Zeit setzen konnte.
Audi konnte das Auto ausreichend abkühlen, sodass Slater wenige Minuten vor Ende der ersten Trainingsstunde noch einmal auf die Strecke ging. Dank dieser späten Rückkehr konnte er gezeitete Runden fahren und nach der Unterbrechung zumindest noch etwas Streckenzeit sammeln.
Slater wurde 21. und lag damit vor Colton Herta im Cadillac. Zwar war sein Training massiv gestört worden, doch immerhin absolvierte er noch einige Runden, bevor FP1 endete. Zunächst hatte es so ausgesehen, als wäre sein Einsatz nach rund 30 Minuten vorbei – zu diesem Zeitpunkt hatte er noch keine schnelle Runde gefahren.
Slater soll beim Training in Brasilien wieder im Cockpit sitzen
Der Einsatz in Mexiko war Slaters erstes offizielles Formel-1-Training. Der 18-Jährige soll kommende Woche in Brasilien erneut an FP1 teilnehmen und erhält damit eine weitere Gelegenheit, an einem Grand-Prix-Wochenende zu fahren.
Audis Strafe zeigt die Folgen des Fehlers. Slaters späte Rückkehr sorgte immerhin dafür, dass der Rookie das Training nicht ohne eine gezeitete Runde beendete. Mehr zu seinem Trainingsprogramm gibt es in unserem Bericht über Audis zwei Formel-1-Trainings für Slater. Außerdem haben wir über die Diskussion um Slaters Formel-1-Aussichten berichtet.
