Mexico City Grand Prix · Freies Training 3 ·

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Bottas droht nach Cadillacs Antriebsumbau eine 50-Plätze-Strafe

Valtteri Bottas droht beim Großen Preis von Mexiko-Stadt eine Rückversetzung um 50 Plätze, nachdem Cadillac fünf neue Elemente der Antriebseinheit eingebaut hat.

Bottas droht nach Cadillacs Antriebsumbau eine 50-Plätze-Strafe
© Formula 1 via Getty Images

Valtteri Bottas muss beim Großen Preis von Mexiko-Stadt voraussichtlich vom Ende des Feldes starten, nachdem Cadillac fünf neue Elemente der Antriebseinheit in sein Auto eingebaut hat. Da jedes der Teile erstmals über das Kontingent für die Saison 2026 hinausgeht, droht dem Finnen eine Strafe von 50 Plätzen.

Cadillac, das Antriebseinheiten von Ferrari verwendet, baute in Bottas’ Auto auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez einen neuen Verbrennungsmotor, Turbolader, Energiespeicher, eine Steuerelektronikeinheit und eine Motor-Generator-Einheit für kinetische Energie ein.

Fünf erstmalige Verstöße ergeben eine Rückversetzung um 50 Plätze

Das Reglement sieht eine Strafe von zehn Plätzen vor, wenn ein Fahrer das Kontingent für ein Element der Antriebseinheit erstmals überschreitet. Bei weiteren Überschreitungen für dasselbe Element gibt es jeweils fünf Plätze Strafe. Strafen, die beim selben Rennwochenende verhängt werden, werden zusammengerechnet.

Da es bei allen fünf Elementen um erstmalige Verstöße geht, droht Bottas insgesamt eine Rückversetzung um 50 Plätze. Bei einer Strafe von mehr als 15 Plätzen muss ein Fahrer unabhängig davon vom Ende des Feldes starten. Die Gesamtsumme dürfte seine Startposition daher kaum beeinflussen.

Einem FIA-Dokument zufolge wird die Startposition von Auto 77 im Rennen gemäß der einschlägigen Vorschrift festgelegt, sofern es in der Qualifikation gewertet wird. Die Strafe folgt auf den Einsatz von Bottas’ Auto durch Colton Herta im ersten Training am Freitag. Damit erfüllte das Team die Vorschrift für den Einsatz eines Nachwuchsfahrers.

Bottas und Perez hatten beide mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen

Bottas verpasste am Donnerstag krankheitsbedingt die Medientermine in Mexiko. Auch sein Teamkollege Sergio Perez fühlte sich unwohl und traf am späten Freitag an der Rennstrecke ein. Beide Fahrer sollten wie geplant am Training teilnehmen; Hertas Einsatz war auf das erste freie Training beschränkt.

Bottas’ Vertrag mit Cadillac für 2027 ist noch nicht bestätigt, während Perez angekündigt hat, dem Team bis 2029 erhalten zu bleiben. Mehr dazu: Bottas’ ungewisse Zukunft bei Cadillac und Perez’ langfristiger Vertrag.

Die Änderungen an der Antriebseinheit haben für Bottas in Mexiko somit unmittelbare Folgen. Sollte sein Auto in der Qualifikation gewertet werden, muss er von ganz hinten starten.

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