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Ugochukwu kassiert Grid-Strafe nach Monza-Kollision
Ugo Ugochukwu muss in Monza bei beiden Rennen fünf Plätze zurück: Die Rennkommissare sehen seine Alleinschuld am Crash mit Matteo De Palo.

Ugochukwu nach Trainingsvorfall bestraft
Ugo Ugochukwu muss bei beiden Rennen dieses Wochenendes in Monza um fünf Startplätze zurückweichen, nachdem die Rennkommissare ihn als Alleinschuldigen für eine Kollision im Freien Training ausgemacht haben.
Gegen den Fahrer von Campos Racing war nach einem Zwischenfall mit Auto Nummer 6, pilotiert von TRIDENT-Fahrer Matteo De Palo, eine Untersuchung eingeleitet worden. Nach der Session hörten die Sportkommissare die Aussagen beider Piloten sowie ihrer jeweiligen Teamvertreter an und sichteten das verfügbare Videomaterial.
Das Urteil fiel eindeutig aus: Wagen Nummer 2 hatte Wagen Nummer 6 von der Strecke abgedrängt und so die Kollision verursacht. Folglich sahen es die Rennkommissare als erwiesen an, dass Ugochukwu gegen Anhang L, Kapitel IV, Artikel 2 (d) des Internationalen Sportgesetzes der FIA verstoßen hat.
Strafe gilt für beide Monza-Rennen
Infolgedessen belegten die Stewards den Campos-Piloten mit einer Rückversetzung um fünf Startplätze. Die Sanktion greift sowohl im Sprint- als auch im Hauptrennen. Damit steht Ugochukwu über das gesamte Monza-Wochenende hinweg vor einer spürbar erschwerten Ausgangsposition.
Diese Strafe verschärft die Ausgangslage an einem Wochenende, das für die Meisterschaft ohnehin von enormer Bedeutung ist. Bereits im Vorfeld galt Ugochukwu in der F3-Vorschau auf Monza als härtester Titelrivale von Freddie Slater, bei einem Rückstand von lediglich acht Punkten.
Urteil der Rennkommissare lässt keinen Spielraum
Der Wortlaut der offiziellen Entscheidung lässt kaum Raum für Interpretationen. Nach Abwägung der Fahreraussagen, der Teambegründungen und der Videoaufnahmen sprachen die Stewards Auto Nummer 2 die alleinige Verantwortung für den Crash zu, statt von einem normalen Rennunfall mit geteilter Schuld auszugehen.
Diese Einordnung ist rennentscheidend: Die Strafe beschränkt sich nicht auf einen einzigen Lauf, sondern gilt sowohl für das Sprint- als auch für das Hauptrennen. Ugochukwu muss sich nun in beiden Rennen jeweils von fünf Plätzen hinter seiner eigentlichen Qualifying-Position nach vorne kämpfen, um den sportlichen Schaden des Urteils einzudämmen.
Für Campos Racing liegt der Schwerpunkt nun darauf, die Folgen über zwei separate Starts hinweg bestmöglich zu managen. Für Ugochukwu ist die Zielsetzung ebenso klar: Er muss auf der Strecke die passende Antwort finden, nachdem ein vermeidbarer Trainingsunfall sein gesamtes Monza-Wochenende überschattet.
