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Ferrari hofft nach schwieriger WEC-Titelverteidigung auf Monza-Sieg

Nach dem Podium der #50-Crew in Barcelona reist Ferrari mit Blick auf einen Heimsieg nach Monza. In der Herstellerwertung liegt das Team weiterhin 24 Punkte hinter BMW.

Ferrari hofft nach schwieriger WEC-Titelverteidigung auf Monza-Sieg
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Ferrari reist mit einem Podium im Rücken nach Monza, doch die Hoffnung auf die Titelverteidigung in der Herstellerwertung der Langstrecken-Weltmeisterschaft ist dahin. Toyota sicherte sich den Titel Anfang des Monats in Barcelona. Ferrari konzentriert sich nun darauf, die Saison vor heimischem Publikum mit einem starken Ergebnis abzuschließen.

Mit seinem 499P-Hypercar hat der italienische Hersteller in dieser Saison erst einen Sieg eingefahren – ein deutlicher Gegensatz zu den vier Siegen in Serie zu Beginn der Saison 2025. Der einzige Erfolg gelang der #50-Crew, als Toyotas #7 kurz vor Rennende auf dem Circuit of The Americas ausfiel.

Der Ferrari #50 kommt nach dem Podium in Barcelona nach Monza

In Barcelona belegten Antonio Fuoco, Miguel Molina und Nicklas Nielsen hinter den beiden führenden Toyotas den dritten Platz. Molina machte in der frühen Phase des Sechs-Stunden-Rennens vom achten Startplatz aus vier Positionen gut und lag später auf Rang zwei, bevor ihn Nyck de Vries überholte. Fuoco und Nielsen hielten den Ferrari als bestplatzierten Wagen des Teams im Rennen um die Spitzenplätze.

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Molina bezeichnete das Podium bei seinem Heimrennen als besonders bedeutsam. Fuoco sagte, das Team wolle beim Saisonfinale weitere Fortschritte machen und rechne dort mit großer Unterstützung von den Tribünen.

Das Ergebnis der #50-Crew stand im Kontrast zum Abschneiden des Schwesterautos #51. Die Weltmeister von 2025, Antonio Giovinazzi, James Calado und Alessandro Pier Guidi, erlebten ein schwieriges Rennen: Calado arbeitete sich vom 14. auf den vierten Platz vor, doch hoher Reifenverschleiß und eine Strafe wegen eines Verstoßes unter Safety-Car-Bedingungen warfen den Ferrari auf Rang 15 zurück – drei Runden hinter der Spitze.

Ferrari hat in der Herstellerwertung noch ein Ziel vor Augen

Dank der in Barcelona erzielten Punkte bleibt Ferraris später Angriff auf den zweiten Platz in der Herstellerwertung am Leben. Der Rückstand auf BMW beträgt nun 24 Punkte. Beim Saisonfinale in Monza vom 6. bis 8. November sind noch maximal 44 Punkte zu holen. Das Team will nach eigenen Angaben vor dem letzten Lauf seine Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern.

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Das Rennen in Italien bietet Ferrari somit die Gelegenheit, seinen Anhängern etwas zurückzugeben und die Meisterschaft dennoch mit einem besseren Ergebnis abzuschließen. Unsere Vorschau auf das WEC-Finale in Monza beleuchtet die weiteren Entscheidungen, die beim letzten Lauf anstehen. Monza stand auch bei Ferrari-Themen im Mittelpunkt, etwa bei Vettels geplanter Hommage an Ferraris F2002.

Ferraris #51 wurde in Barcelona zu einer Strategie gezwungen, die nicht mehr aufging. Die #50-Crew holte dagegen das erste Podium des Teams seit dem vorangegangenen Rennen in Japan. In Monza will Ferrari diesen Schwung nutzen, um vor heimischem Publikum zu gewinnen – und die Saison mit einem Ergebnis zu beenden, das die Tifosi feiern können.

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