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Monza-Finale entscheidet drei WEC-Titel: Toyota-Duell rückt näher
Toyotas Hypercar-Crews kämpfen in Monza um den Fahrertitel. Außerdem werden der zweite Platz in der Herstellerwertung und die LMGT3-Krone vergeben.

Beim 6-Stunden-Rennen von Monza werden drei der vier Titel der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft vergeben, wenn die Saison vom 6. bis 8. November in Italien endet. Toyota hat sich den Herstellertitel in der Hypercar-Klasse bereits gesichert. Die Fahrermeisterschaft ist dagegen noch offen. Auch die Entscheidung um Platz zwei in der Hypercar-Herstellerwertung und die LMGT3-Meisterschaft steht noch aus.
Toyotas zwei Crews kämpfen um den Fahrertitel
Die #8-Crew von Toyota mit Sébastien Buemi, Brendon Hartley und Ryō Hirawaka trifft im Kampf um den Hypercar-Fahrertitel auf das #7-Trio aus Mike Conway, Kamui Kobayashi und Nyck de Vries. Laut Ausgangsbericht kommt es damit zu einem direkten Duell innerhalb des Teams – ohne zugesagte Stallorder.
Für Conway wird das Rennen zugleich sein letzter professioneller Einsatz sein. Der Brite, bereits zweimal Langstrecken-Weltmeister, will sich nach Monza zur Ruhe setzen. Toyota hatte sich den Herstellertitel bereits beim vorangegangenen Lauf in Barcelona gesichert. Mehr dazu in unserem Bericht über Toyotas Titelgewinn in Barcelona.

BMW, Ferrari und Cadillac kämpfen um Platz zwei in der Hypercar-Wertung
Während Toyotas Herstellertitel bereits feststeht, kämpfen BMW, Titelverteidiger Ferrari und Cadillac noch um Platz zwei in der Wertung. Die Starterliste für Monza verspricht einen Dreikampf der drei Marken beim Saisonfinale.
Auch im bisherigen Saisonverlauf gab es bereits spannende Duelle für Toyota, etwa bei den 6 Stunden von Fuji. Nun steht das letzte Rennen der Meisterschaft bevor.
Vier LMGT3-Crews reisen mit Titelchancen an
In der LMGT3 gehen vier Crews von drei Herstellern mit Titelchancen ins Finale. Corvette ist am besten positioniert: Der #33-Einsatz von TF Sport führt die Wertung an, während die Schwester-Crew #34 von Racing Team Turkey by TF mit der Z06 auf Rang drei liegt. Porsche und BMW sind weiter auf der Jagd.
Mantheys #92 The Bend Porsche 911 GT3 R verkürzte den Rückstand mit einem Sieg in Spanien – etwas mehr als eine Woche vor dem Rennen in Monza. Der #69 BMW M4 Evo von Team WRT braucht dagegen ein perfektes Wochenende und muss zugleich auf Probleme bei der Konkurrenz hoffen, um den Titel spät noch zu drehen.
Da noch drei Meisterschaften offen sind, wird das letzte Sechs-Stunden-Rennen der Saison sowohl in der Hypercar-Klasse als auch in der LMGT3 weitreichende Folgen haben.
