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Fornaroli beendet Paul-Ricard-Test vor zwei weiteren McLaren-FP1
Leonardo Fornaroli absolvierte im McLaren MCL39 auf dem Circuit Paul Ricard 58 Runden und bereitet sich auf seine FP1-Einsätze in Mexiko-Stadt und São Paulo vor.

Leonardo Fornaroli absolvierte auf dem Circuit Paul Ricard einen zweitägigen Test, um sich auf seine Rückkehr in den McLaren MCL40 für die FP1-Sessions bei den Grands Prix von Mexiko-Stadt und São Paulo vorzubereiten. Am Wochenende des 19. Oktober 2026 fuhr der Ersatzfahrer auf der Grand-Prix-Strecke des Kurses mit dem MCL39 des Teams 58 Runden beziehungsweise 339 Kilometer.
Die bevorstehenden Einsätze werden Fornarolis dritter und vierter FP1-Auftritt für McLaren sein. Er war bereits in Barcelona-Catalunya und Ungarn dabei. Mit den Fahrten in Mexiko-Stadt und São Paulo erfüllt das Team seine letzten beiden verpflichtenden FP1-Sessions für Nachwuchsfahrer. Auf sein FP1-Debüt in Barcelona folgte ein Einsatz in Ungarn.
Paul-Ricard-Test bereitete Fornaroli auf seine Rückkehr vor
Für Fornaroli war es der sechste Test im Rahmen von McLarens TPC-Programm (Tests mit früheren Autos), das Teil seiner Entwicklungsarbeit mit dem Team ist. Zugleich bot sich ihm vor dem Rennwochenende in Mexiko-Stadt die Gelegenheit, nach mehreren Monaten Pause wieder in einem Formel-1-Auto Platz zu nehmen.

McLaren setzte in Paul Ricard erstmals den MCL39 ein, nachdem das Team den MCL60 im Juli aus dem TPC-Programm genommen hatte. Auf dem Programm standen verschiedene Abstimmungen. Fornarolis erster Testtag konzentrierte sich auf längere Stints, die den Anforderungen einer FP1-Session möglichst nahekommen sollten. Am Nachmittag unterbrach Regen die Arbeit kurzzeitig, doch das geplante Programm wurde vollständig absolviert.
Fornaroli bezeichnete den Test als nützliche Vorbereitung. Besonders hob er hervor, dass er erstmals den MCL39 fahren durfte. Auch die Höhenlage in Mexiko-Stadt sei eine neue körperliche Herausforderung. Die technisch anspruchsvolle Kurvenkombination in Interlagos werde zudem sein fahrerisches Können auf die Probe stellen.
Auch Hughes fuhr während des Tests den MCL39
Jake Hughes, McLarens Test- und Entwicklungsfahrer, saß am ersten Tag am Steuer. Seine Fahrten sollten Vergleichswerte für seine Entwicklungsarbeit im Simulator des Teams liefern. Hughes absolvierte 52 Runden über insgesamt 298 Kilometer und arbeitete gemeinsam mit McLaren an verschiedenen Abstimmungen. Es war sein zweiter Test in diesem Jahr; zuvor hatte er bereits in Barcelona fahren können.
Der Einsatz in Paul Ricard folgt auf TPC-Tests in Barcelona, Silverstone, Austin, Monza und Portimão in diesem Jahr. McLaren teilte mit, dass das Programm in den kommenden Monaten fortgesetzt werden soll. Fornaroli hat außerdem bereits ein Testprogramm mit McLaren auf dem COTA absolviert, um mehr Erfahrung mit dem Team zu sammeln.
