Jim Wright zum Teamchef von Fortescue Zero Racing ernannt

Fortescue Zero verstärkt Führungsteam mit Jim Wright vor Formel-E-Debüt
Die Landschaft des Elektro-Rennsports steht vor einer bedeutenden Veränderung, während das Fortescue Zero Racing Team seine erste Kampagne in der ABB FIA Formula E World Championship vorbereitet. In einem strategischen Schritt zur Festigung ihrer wettbewerbsfähigen Basis hat das Team den erfahrenen Motorsport-Manager Jim Wright in die Führungsebene berufen.
Wright bringt eine beeindruckende Vita mit; er hielt bereits leitende Positionen in mehreren Elite-Rennbetrieben inne, darunter bei Mahindra Racing und Andretti Formula E. Seine tief verwurzelte Expertise sowohl in der Formel 1 als auch in der Formel E wird entscheidend sein, während das Team die Komplexität des Einstiegs in eine Weltklasse-Meisterschaft meistert.
Große Ambitionen mit hohem Einsatz
Für Fortescue Zero geht die Mission über die bloße Teilnahme hinaus. Das Team strebt danach, die Plattform Motorsport zu nutzen, um technologische Fortschritte in der realen Welt zu beschleunigen. Wright selbst äußerte eine klare Motivation für diese Rolle und wies auf die immense Herausforderung hin, ein wettbewerbsfähiges Team von Grund auf neu aufzubauen.
„Ich freue mich sehr, Fortescue Zero zu einem bedeutenden Moment in der Motorsport- und Technologieentwicklung des Unternehmens beizutreten“, sagte Wright. „Fortescue Zero hat den klaren Ehrgeiz, auf höchstem Niveau zu konkurrieren und gleichzeitig den Motorsport zu nutzen, um reale Technologien voranzutreiben. Die Formel E ist eine der wettbewerbsintensivsten und technisch anspruchsvollsten Meisterschaften der Welt. Ein neues Team für die nächste Generation der Formel E aufzubauen, ist eine große Herausforderung und genau die Art von Chance, die mich motiviert.“
Während sich das Team auf die Gen4-Ära vorbereitet, ist es das Ziel, Geschichte zu schreiben: Das Team möchte das erste australisch unternehmenseigene Team sein, das in der rein elektrischen Serie antritt – vorbehaltlich der Genehmigung durch die FIA und die FEO.

Der technologische Sprung: Eintritt in die GEN4-Ära
Um eine sofortige Wettbewerbsfähigkeit für die Saison 2026/27 zu gewährleisten, hat Fortescue den bestehenden Penske Formula E Betrieb übernommen. Diese Übernahme verschafft dem Team einen entscheidenden Vorteil: die Möglichkeit, mit einem Jaguar GEN4-Antrieb an den Start zu gehen.
Die GEN4-Maschinen stellen einen Quantensprung in der Leistung gegenüber dem aktuellen GEN3 Evo dar:
- Höhere Leistung: Das GEN4-Auto wird im Rennmodus 50 % mehr Leistung erbringen.
- Überlegene Geschwindigkeit: Im ATTACK MODE leistet das Fahrzeug bis zu 600 kW, was eine gewaltige Steigerung der Basisleistung um 71 % im Vergleich zum GEN3 Evo bedeutet.
- Verbesserte Beschleunigung: Der Antrieb ist in der Lage, den Sprint von 0 auf 100 km/h in etwa 1,8 Sekunden und von 0 auf 200 km/h in nur 4,4 Sekunden zu absolvieren.
- Rundenzeiten: Es wird erwartet, dass das GEN4-Auto im Qualifying-Modus im Durchschnitt 10 Sekunden pro Runde schneller ist.
Besonders hervorzuheben ist, dass das GEN4-Modell der einzige Einser der Meisterschaft sein wird, der über einen permanenten Allradantrieb verfügt. Die neue Ära der Formel E wird am 18. und 19. Dezember 2026 in Dschidda, Saudi-Arabien, ihren Auftakt feiern.
