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Leclerc will trotz Geburt seines Kindes alle restlichen Rennen fahren
Charles Leclerc rechnet nicht damit, eines der letzten sechs Formel-1-Rennen zu verpassen. Gleichzeitig bereitet er sich auf die Geburt seines ersten Kindes vor.

Charles Leclerc rechnet nicht damit, eines der letzten sechs Rennen der Formel-1-Saison 2026 zu verpassen – obwohl die Geburt seines ersten Kindes kurz bevorsteht. Der Ferrari-Fahrer sagte, er wolle zwischen den Rennen so viel Zeit wie möglich zu Hause verbringen, selbst wenn er deshalb später als üblich an der Rennstrecke eintreffe.
Leclerc und seine Frau Alexandra Saint Mleux erwarten ihr erstes Kind. Der errechnete Geburtstermin dürfte in die intensive Schlussphase der Saison fallen. Der Monegasse bekräftigte jedoch, dass er weiterhin bei jedem Sonntagsrennen antreten wolle.
Die Vereinbarkeit des Familienlebens mit den Anforderungen eines Formel-1-Wochenendes war auch schon Thema bei früheren Diskussionen über Leclercs Fokus an Rennwochenenden.
Leclerc will den engen Schlusskalender bewältigen
Mit dem Großen Preis der USA in Austin beginnt die erste von zwei Phasen mit drei Rennwochenenden in Folge. Danach stehen die Rennen in Mexiko und Brasilien an. Auf ein freies Wochenende folgt der abschließende Dreierpack in Las Vegas, Katar und Abu Dhabi.
Zwischen den Rennen bleibt nur wenig Zeit. Leclerc deutete an, jede verfügbare Lücke für einen Abstecher nach Hause nutzen zu wollen. Dass er ein Rennen auslassen könnte, ließ er nicht erwarten, räumte jedoch ein, möglicherweise später als gewöhnlich an der Rennstrecke einzutreffen.
Seine Aussagen fallen in eine Zeit, in der er sich auf seine erste Vaterschaft vorbereitet. F1LivePulse hat auch über Leclercs Interessen abseits der Rennstrecke berichtet. Sein unmittelbarer Plan ist jedoch, Ferrari bis zum Saisonfinale zur Verfügung zu stehen.
Ferrari reist mit Hoffnung auf engen Kampf nach Austin
Leclerc lag vor dem Wochenende in Austin mit 215 Punkten auf Rang fünf der Fahrerwertung – 125 Punkte hinter WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli. Er erwartet, dass die vier führenden Teams auf dem Circuit of The Americas eng beieinanderliegen werden.
Als Beleg dafür, dass schon ein kleines Upgrade die Kräfteverhältnisse zwischen diesen Teams verschieben kann, verwies er auf die jüngsten Rennen. Ferrari hat für Austin Neuerungen mitgebracht. Leclerc zufolge fallen sie auf dem Papier jedoch nicht besonders umfangreich aus; eine Veränderung der zuletzt beobachteten Kräfteverhältnisse erwarte er deshalb nicht.
Trotzdem hofft der Fahrer, dass die Änderungen Ferrari im Kampf an der Spitze helfen. Seiner Einschätzung nach dürfte das Feld eng zusammenbleiben, sodass schon kleine Fortschritte im Duell der Spitzenteams den Unterschied machen könnten.
