United States Grand Prix · Freies Training 1 ·

Debrief

Rivera führt Campos am ersten Morgen der Formel-3-Tests in Jerez an

Ernesto Rivera fuhr am ersten Vormittag der Formel-3-Nachsaisontests in Jerez Bestzeit. Enzo Deligny und Mattia Colnaghi komplettierten die Top drei.

Rivera führt Campos am ersten Morgen der Formel-3-Tests in Jerez an
© Getty Images

Ernesto Rivera führte am ersten Vormittag der Formel-3-Nachsaisontests in Jerez das Feld an. Mit einer Zeit von 1:31,677 Minuten setzte er sich vor Enzo Deligny und Mattia Colnaghi. Eine Reihe später Verbesserungen wirbelte die Reihenfolge durcheinander. Die Zeiten lieferten jedoch nur eine Momentaufnahme der Testfahrten und keinen Aufschluss über die Kräfteverhältnisse. Die Session fand am 20. Oktober 2026 statt; diese Vorschau auf die Nachsaisontests in Jerez und Barcelona gibt einen Überblick über das weitere Programm.

De Palo und Costa lagen vor Riveras später Attacke vorn

James Egozi wurde zunächst als Spitzenreiter gemeldet, nachdem er eine Zeit von 1:34,526 Minuten gefahren war. Später verbesserte er sich auf 1:32,680 Minuten, doch Matteo De Palo übernahm mit 1:32,353 Minuten die Führung und senkte die Bestmarke anschließend auf 1:31,867 Minuten.

Miguel Costa setzte sich mit 1:31,829 Minuten kurzzeitig an die Spitze, ehe Rivera noch schneller fuhr. Colnaghi rückte auf Rang zwei vor und lag 0,301 Sekunden hinter Rivera. Niccolò Maccagnani war zu diesem Zeitpunkt Dritter. Anschließend verdrängte Deligny Colnaghi vom zweiten Platz.

Image
© Getty Images

Rivera führt eine eng beieinanderliegende Top drei an

Riveras Zeit von 1:31,677 Minuten blieb die schnellste des Vormittags. Deligny kam als Zweiter mit 0,188 Sekunden Rückstand ins Ziel, Colnaghi wurde Dritter und lag 0,301 Sekunden hinter der Bestzeit. Damit hatte Campos zwei Autos unter den ersten drei, während Deligny die beiden Teamkollegen voneinander trennte.

Alessandro Giusti belegte Rang vier, gefolgt von Alexander Abkhazava, Keanu Al Ahzari, Maciej Gladysz, Costa, Kanato Le und De Palo. Aus den Live-Ticker-Meldungen ging weder hervor, welche Reifenmischung Rivera, Deligny und Colnaghi bei ihren schnellsten Runden verwendeten, noch ob diese bei Qualifying-Simulationen oder bei Longruns erzielt wurden. Damit fehlt wichtiger Kontext für die Einordnung der Zeiten: Es waren Testzeiten und kein direkter Maßstab für das tatsächliche Tempo.

Reifenarbeit und Übungsstarts prägten den Vormittag

Zu Beginn des Vormittags wurde erwartet, dass die Fahrer zunächst Installationsrunden und Systemchecks absolvieren würden, bevor sie auf schnellere Zeiten gingen. Campos bereitete Medium-Reifen vor. Für die Woche standen dem Team laut Berichten vier Sätze der harten und zwei Sätze der mittleren Mischung zur Verfügung.

Image
© Getty Images

Gegen Ende der Session zog MP Motorsport auf allen drei Autos neue harte Reifen auf. Auch AIX schickte seine drei Fahrzeuge mit neuen harten Reifen auf die Strecke. Die meisten Fahrer waren im letzten Teil des Vormittags auf älteren Reifen unterwegs, einige übten am Ende der Boxengasse Starts.

In den Meldungen war von der aufgehenden Sonne in der Morgendämmerung die Rede, einen ausführlichen Wetterbericht oder Angaben zur Streckentemperatur gab es jedoch nicht. Erwähnenswerte Zwischenfälle wurden nicht gemeldet, Fahrerzitate gab es ebenfalls keine. Die Nachmittagssession bot eine weitere Gelegenheit, die Programme einzuschätzen. Ohne vergleichbare Angaben zu Reifen und Ablauf der einzelnen Runs ließ sich anhand der Vormittagszeiten jedoch nicht abschließend beurteilen, wie die Teams im Vergleich zueinander aufgestellt waren.

Wählen Sie, was Sie erlauben. Außer dem notwendigen Speicher wird nichts verwendet, bevor Sie zustimmen. Cookie-Richtlinie lesen

Notwendig

Merkt sich Ihre Cookie-Auswahl und Ihre bevorzugte Sprache. Ohne sie kann die Website nicht richtig funktionieren.

Immer aktiv