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Tom Fleming sichert Garage 59 die LMGT3-Pole in Barcelona knapp
Tom Fleming holte für Garage 59 die LMGT3-Pole in Barcelona, obwohl er das Freitagstraining verpasst hatte. Der McLaren startet vor Porsche und Ferrari.

Tom Fleming sicherte Garage 59 die Poleposition in der LMGT3-Klasse für die 6 Stunden von Barcelona. Trotz eines durchwachsenen Wochenendes startet er beim vorletzten Lauf der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft 2026 von der Spitze.
Der Brite verpasste am Freitag die Trainingssitzungen, da er gleichzeitig beim Saisonfinale der GT World Challenge in Portimão antrat. Seine ersten Runden auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya drehte er erst im dritten freien Training am Samstag. Anschließend nahm er den #10 McLaren 720S Evo mit in die zehnminütige Hyperpole-Entscheidung.
Fleming macht aus wenig Streckenzeit die Poleposition
Teamkollege Antares Au brachte den McLaren durch die erste Qualifikationsphase und ermöglichte Fleming damit den Start in der Hyperpole. Der nutzte seine Chance: Er fuhr die beiden schnellsten Zeiten der Sitzung und war 0,122 Sekunden schneller als Riccardo Pera im #92 The Bend Manthey Porsche.
Für Fleming war es die zweite Pole seiner Karriere in der Hyperpole – bei seinem zweiten Auftritt in dieser Phase. Seine erste Pole holte er beim Saisonauftakt im April in Imola. Garage 59 bescherte das Ergebnis zudem die fünfte LMGT3-Pole für McLaren.
Fleming ist in dieser Saison WEC-Neuling und hatte in Barcelona nur wenig Zeit zur Vorbereitung. Die Arbeit des Teams am Auto half ihm jedoch, sich schnell zurechtzufinden. Dank seiner Pole steht der McLaren vor Pera, während Simon Mann im VISTA-AF-Corse-Ferrari 296 Evo den dritten Platz belegte.
Dem Qualifying war für einige Teams eine schwierige Trainingsphase vorausgegangen. Einen Rückblick auf das frühere Geschehen in Barcelona gibt es in unserem Bericht über Aston Martin und McLaren an der Spitze des zweiten WEC-Trainings. Das Ergebnis sorgt an diesem Wochenende für eine weitere Pole-Meldung aus dem Langstreckensport, nachdem Tom Dillmann die ELMS-Pole in Silverstone holte.
Corvette macht Fortschritte, Aston Martin verpasst die Top Ten
Beide Corvette Z06.R verbesserten sich im Qualifying, nachdem sie im Training zu kämpfen gehabt hatten. Die meisterschaftsführende #33 TF Sport Corvette erreichte zum ersten Mal in dieser Saison die Hyperpole. Ben Keating saß in der ersten Phase am Steuer. Jonny Edgar sicherte anschließend Startplatz vier und verschaffte dem Titelkandidaten damit eine starke Ausgangslage.
Rui Andrade qualifizierte sich im #61 Iron Lynx Mercedes-AMG als Fünfter. Dahinter folgte Sean Gelael im #32 BMW M4 Evo von Team WRT. Keinem der beiden Aston Martin von Heart of Racing Team gelang der Sprung in die Top Ten. Ian James belegte im titelambitionierten #27 Vantage AMR den letzten Platz im Feld mit 18 Fahrzeugen.
Das erste Sechs-Stunden-Rennen in Barcelona soll am Sonntag, dem 18. Oktober, um 12:00 Uhr Ortszeit gestartet werden.
