Nachrichten
Alonso erreicht im Regen von São Paulo erstmals 2026 das Q3
Fernando Alonso qualifizierte sich im verregneten Interlagos als Neunter und rückte nach Charles Leclercs Strafe auf Platz acht vor.

Fernando Alonso hat in dieser Saison erstmals das Q3 erreicht, als Aston Martin bei nassen Bedingungen in Interlagos seine bisher stärkste Qualifying-Leistung der Saison ablieferte. In der Session war er Neunter der Schnellsten, wird aber nach einer Startplatzstrafe für Charles Leclerc beim Großen Preis von São Paulo von Platz acht starten.
Die Session war durch heftigen Regen unterbrochen worden. Als es weiterging, hielt sich Alonso in allen drei Abschnitten in der oberen Hälfte des Feldes und beendete Q1 auf Platz acht, Q2 auf Platz sieben und Q3 auf Platz neun.
Nasse Bedingungen verschaffen Aston Martin seltenen Auftrieb
Alonso bezeichnete die Session als anspruchsvoll. Da das Verhalten des diesjährigen Autos bei Regen kaum erprobt sei, seien die Bedingungen für das gesamte Feld ungewohnt. Das Team habe auf Regenreifen nur wenig trainieren können, weshalb die Qualifying-Runde ebenso ein Lernprozess wie eine Chance im Kampf um die Position gewesen sei.

Das Erreichen des letzten Abschnitts war dennoch ein bedeutender Schritt für den Spanier nach einer schwierigen Saison für Aston Martin unter dem Reglement 2026. Ein überarbeitetes Auto, das im Verlauf der Saison eingeführt wurde, hat die Leistung verbessert. Laut dem Ausgangsartikel fehlt es der Power Unit von Honda jedoch weiterhin an Leistung und Zuverlässigkeit.
Alonso hat in diesem Jahr als Einziger die Punkte für das Team geholt, mit Top-10-Platzierungen in Monaco, den Niederlanden und Malaysia. Das Qualifying-Ergebnis ist eine willkommene Abwechslung zur üblichen Position des Teams, auch wenn Alonso davor warnte, einer vom Regen geprägten Session zu viel Bedeutung beizumessen. F1LivePulse hat außerdem über Alonsos jüngste Fortschritte mit Aston Martin berichtet.
Alonso sieht nur bei anhaltendem Regen eine Punktechance
Der zweifache Weltmeister sagte, das Ergebnis könne im 71-Runden-Rennen am Sonntag eine Chance eröffnen, falls das Nass anhält. Bei trockenen Bedingungen erwartet er, dass Aston Martin wieder näher an sein übliches Wettbewerbsniveau heranrückt. Als Grund, realistisch zu bleiben, verwies er auf ein enttäuschendes trockenes FP3.
Von Platz acht zu starten verschafft Alonso eine bessere Ausgangsposition, als es seine Rundenzeit allein vermuten lässt. Die Aussichten des Teams hängen jedoch weiterhin vom Wetter ab. Die Botschaft des Spaniers fiel zurückhaltend aus: Der erste Q3-Einzug der Saison sei ermutigend, lösche aber nicht die Schwierigkeiten aus, die Aston Martins Saison geprägt haben. Mehr zu den Karriereperspektiven des Fahrers bietet F1LivePulse im Bericht über Alonsos Motorsport-Zukunft.
