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Alonsos Qualifying in Mexiko endet nach Aston-Martin-Defekt früh
Fernando Alonso startet den Großen Preis von Mexiko-Stadt nach einem mutmaßlichen Wasserdruckproblem im Zusammenhang mit dem ERS-System von Platz 18.

Fernando Alonso sagte, seine Frustration sei riesig gewesen, nachdem ein mutmaßliches Problem mit der Antriebseinheit sein Qualifying beim Großen Preis von Mexiko-Stadt vorzeitig beendet hatte. Damit wird er von Platz 18 starten. Der Aston-Martin-Fahrer hatte im Training ein vielversprechendes Tempo gezeigt, doch sein erstes Qualifying endete bereits in Q1, bevor er sich allein mit einer Rundenzeit einen Startplatz sichern konnte.
Zu Beginn der Session hatte Alonso nach einer starken ersten Runde kurzzeitig die Zeitenliste angeführt. Anschließend wies ihn das Team an, anzuhalten. Er brachte das Auto kurz vor der Boxengasseneinfahrt zum Stehen. Aston Martin vermutete ein Wasserdruckproblem im Zusammenhang mit dem ERS-System.
Das Auto war etwa 100 Meter von der Garage entfernt, doch Alonso sagte, das Problem sei vermutlich zu schwerwiegend gewesen, um es dort zu beheben. Außerdem sei das Anhalten die sicherste Option für die anderen Fahrer auf der Strecke gewesen. Er habe die Anweisung befolgt.

Das Tempo im Training hatte auf ein besseres Ergebnis hoffen lassen
Der Defekt ereignete sich nach einem bis dahin soliden Wochenende. Alonso beendete das zweite freie Training am Freitag auf Platz zwölf und lag 0,769 Sekunden hinter der Bestzeit von Charles Leclerc im Ferrari. Seine Trainingsplatzierungen hätten ihn etwa zwischen Rang elf und 13 gesehen, sagte er. Eine gute Runde in diesem Bereich sei daher in Reichweite gewesen, während er den Einzug in Q3 für zu ambitioniert hielt.
Ein Ergebnis um Platz zwölf oder 13 erschien ihm realistischer. Der Rückschlag nahm ihm somit die Chance, das gute Trainingstempo in ein solides Qualifying-Ergebnis umzumünzen. Die vielversprechenden Anzeichen an diesem Wochenende waren auch Thema in unserer Berichterstattung über Aston Martins Tempo in Mexiko.
Alonso meinte, der AMR26 komme in Mexiko besser zurecht als auf manchen anderen Strecken, da es hier weniger lange Geraden gebe. Weil der geringe Grip andernorts häufig den Einsatz von Vollgas erschwere, reagiere das Auto auf dieser Strecke weniger empfindlich auf die Leistungsentfaltung.

Alonso rechnet im Verkehr mit schwieriger Aufholjagd
Ein Start weit hinten stellt Alonso vor ein schwieriges Rennen. Er verwies auf die Temperaturprobleme, mit denen Fahrer im Verkehr zu kämpfen haben, und sagte, dass es vom Ende des Feldes aus schwer sei, dicht hinter anderen Autos zu bleiben. Die Chancen, Plätze gutzumachen, schätzte er skeptisch ein. Die verpasste Gelegenheit sei Teil einer schwierigen Saison.
Die Enttäuschung im Qualifying stand einem insgesamt ermutigenderen Auftritt von Aston Martin in Mexiko gegenüber. Auch über Alonsos längerfristiges Bekenntnis zum Team hat F1LivePulse bereits berichtet.
