FIA-Formel-3-Kalender 2027: Debüt in Nordamerika steht bevor

Die FIA-Formel-3-Meisterschaft macht 2027 an zehn Austragungsorten auf vier Kontinenten Station. Jeddah, Montreal und Istanbul sind neu im Kalender. Die Serie reist damit erstmals nach Nordamerika und baut ihre internationale Präsenz weiter aus. Gleichzeitig finden die Rennen wie gewohnt über die gesamte Saison hinweg im Rahmen der Formel 1 und Formel 2 statt.
Die Saison beginnt im März mit zwei aufeinanderfolgenden Rennen. Den Auftakt richtet Sakhir in Bahrain aus, bevor das Feld nach Jeddah weiterzieht. Dort tritt das 30 Fahrer starke Starterfeld erstmals auf dem Jeddah Corniche Circuit an. Im April folgt Melbourne, ehe die Formel 3 im Mai mit dem Rennen auf dem Circuit Gilles-Villeneuve in Montreal erstmals in Nordamerika gastiert. Welche Rolle die Meisterschaft bei der Förderung aufstrebender Fahrer spielt, zeigt auch der Leitfaden zur FIA-Formel-3-Saison 2026.
Im Juni kehrt Monaco in den Kalender zurück. Im Juli stehen mit Silverstone und Spielberg zwei weitere aufeinanderfolgende Rennwochenenden an, bevor die Sommerpause beginnt. Danach geht es in Monza und Madrid weiter. Das Saisonfinale findet im Istanbul Park statt – dem dritten neuen Austragungsort im Kalender 2027.

Neue Herausforderungen für Teams und Fahrer
Die Abfolge platziert drei für die Formel 3 neue Strecken an wichtigen Punkten der Saison: Jeddah zu Beginn, Montreal als Schauplatz des ersten Nordamerika-Rennens der Meisterschaft und Istanbul als letzte Station. FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem sagte, der Kalender biete den Fahrern „eine außergewöhnliche Bandbreite an Herausforderungen“, an denen sie wachsen könnten. Den Abstecher nach Nordamerika bezeichnete er als wichtigen Meilenstein.
Formel-1-Präsident und CEO Stefano Domenicali erklärte, die Erweiterung bringe neue Herausforderungen für Fahrer und Teams mit sich. Die Rennen im Rahmen der Formel 1 seien für junge Wettbewerber eine wertvolle Gelegenheit, sich weiterzuentwickeln und ihr Potenzial zu zeigen.
Formel-3-CEO Bruno Michel hob hervor, wie anspruchsvoll es sei, drei neue Austragungsorte in den Kalender aufzunehmen, und begrüßte den Schritt nach Montreal. Außerdem erklärte er, dass die Frachtkosten – wie bereits in der Formel 2 – übernommen würden. Die geografische Erweiterung des Kalenders solle die Teams daher finanziell nicht belasten.
Mit neuen Herausforderungen in Jeddah und Montreal im Saisonverlauf und Istanbul als letztem Ziel erhält die Formel 3 2027 einen größeren geografischen Radius. Zugleich bleibt der Fokus auf der Entwicklung der Fahrer und dem Wettbewerb über die gesamte Saison hinweg.
