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Honda bestätigt Tsunodas IndyCar-Testabsage trotz Cadillac-Gerüchten

Koji Watanabe sagt, Honda habe erst später erfahren, dass Yuki Tsunodas geplante IndyCar-Testfahrt bei Meyer Shank Racing abgesagt worden war.

Honda bestätigt Tsunodas IndyCar-Testabsage trotz Cadillac-Gerüchten
© Jayce Illman/Getty Images

Yuki Tsunodas geplante IndyCar-Testfahrt bei Meyer Shank Racing fand nicht statt. Honda-Präsident Koji Watanabe zufolge war der Hersteller nicht an den Gesprächen beteiligt und erfuhr erst im Nachhinein von der Absage.

Nachdem Tsunoda seinen Stammplatz bei Red Bull verloren hatte, wurde er mit einem möglichen Cockpit bei Meyer Shank Racing in Verbindung gebracht. Medienberichten zufolge sollte er am 26. Oktober an einer Testfahrt teilnehmen, doch dazu kam es nie. Honda habe gewusst, dass Tsunodas Vertreter mit dem Team verhandelt hatten, erklärte Watanabe.

Honda: Tsunoda kann frei über seinen nächsten Schritt entscheiden

Watanabe äußerte sich am Wochenende des Großen Preises der USA zu den IndyCar-Gesprächen. Am 23. Oktober traf er Tsunoda im Fahrerlager und sagte, er habe den Fahrer ermutigt, selbst zu entscheiden, welchen Weg er einschlagen wolle. Honda würde es laut Watanabe vorziehen, wenn Tsunoda in der Formel 1 bliebe. Sollte es dazu nicht kommen, sei man jedoch bereit, erneut mit ihm zu sprechen.

Die Aussagen verdeutlichen, wie weit Honda und Tsunoda in der Frage des Tests auseinanderliegen: Der Hersteller ist über sein Nachwuchsprogramm weiterhin mit dem Fahrer verbunden. Watanabe betonte jedoch, Tsunoda sei inzwischen ein unabhängiger Profi und treffe seine eigenen Karriereentscheidungen.

Tsunodas Aussichten in der Formel 1 rücken erneut in den Fokus, während Fragen zu Cadillac und Valtteri Bottas’ Zukunft im Team aufkommen. Tsunodas Vertreter stehen mit dem Team in Kontakt, auch Ersatzfahrer Colton Herta ist im Gespräch. Cadillac möchte unbedingt einen US-amerikanischen Fahrer verpflichten, allerdings hatte Herta in der Formel 2 zu kämpfen.

Cadillac könnte Tsunodas Optionen für 2027 bestimmen

Tsunoda kehrte im August ins F1-Cockpit zurück, nachdem eine Verletzung von Isack Hadjar dazu geführt hatte, dass Liam Lawson zu Red Bull befördert wurde. Am Steuer von Lawsons Racing-Bulls-Boliden holte Tsunoda in Monza einen Punkt und forderte Teams mit einem freien Cockpit auf, sich bei ihm zu melden. Seiner Rückkehr zu Racing Bulls in Zandvoort war eine kurzfristige Beförderung vorausgegangen.

Da die meisten Cockpits bereits vergeben sind, gilt Cadillac als Tsunodas einzige realistische Chance auf einen Stammplatz in der Formel 1 im kommenden Jahr. Die Plätze bei Meyer Shank Racing sind derzeit besetzt. Ein Wechsel in die IndyCar-Serie könnte aber für 2028 eine Option bleiben, falls Tsunoda kein F1-Cockpit bekommt. Zuvor war er bereits mit einem Wechsel zu Meyer Shank Racing in die IndyCar-Serie in Verbindung gebracht worden. Nach der abgesagten Testfahrt ist jedoch weiterhin offen, ob daraus etwas wird.

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