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Honda plant für Aston Martin zwei Entwicklungsschritte im Jahr 2027
Honda plant für Anfang und Mitte 2027 Upgrades, um die Verbrennungsleistung zu steigern und den Rückstand auf konkurrierende Formel-1-Hersteller zu verringern.

Honda plant für 2027 zwei große Entwicklungsschritte bei der Antriebseinheit. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit von Aston Martin nach einem schwierigen Start in die neue Partnerschaft verbessert werden. Das erste Upgrade ist für den Saisonauftakt vorgesehen, ein weiteres soll zur Saisonmitte folgen.
Honda hatte 2026 mit Leistungs- und Zuverlässigkeitsproblemen zu kämpfen. Dazu zählten mangelnde Leistung, Turboloch, starke Vibrationen und Schwierigkeiten beim Fahrverhalten. Im Rahmen des ADUO-Mechanismus stehen dem Hersteller für 2027 zwei Upgrades zu. Geplant ist unter anderem, die Leistung des Verbrennungsmotors zu steigern. Honda zufolge wird sie in der nächsten Saison wichtiger sein und dazu beitragen, die Abhängigkeit von Batteriesystemen zu verringern.
Die Herausforderungen bei der Entwicklung zeigen sich auch in Berichten über vibrationsbedingte Batterieprobleme bei Honda. Der Ausgangsbericht nennt den Verbrennungsmotor als eine zentrale Schwachstelle, an der der Hersteller nun arbeitet.

Honda plant einen weiteren Schritt nach dem Saisonauftakt 2027
Honda-Chefingenieur Shintaro Orihara sagte, der Hersteller wolle bis zum ersten Rennen Fortschritte erzielen. Er rechne jedoch nicht damit, dass das erste Upgrade Honda sofort zu den Spitzenreitern aufschließen lasse. Für die Saisonmitte kündigte er einen zweiten, größeren Schritt an. Als möglicher Termin wurde das achte Saisonrennen in Monaco genannt.
Orihara bezeichnete den zweistufigen Zeitplan als Hondas Fahrplan. Ziel sei es, den Leistungsrückstand mit den zugelassenen Upgrades zu verringern. Die Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors stehe dabei im Mittelpunkt. Die ADUO-Unterstützung für Honda bildet den Rahmen für die geplanten Änderungen.
Der Zeitplan ist wichtig, weil die Leistung des Verbrennungsmotors 2027 voraussichtlich stärker ins Gewicht fallen wird als in diesem Jahr. Honda konzentriert sich daher auf die Verbrennungsleistung seines Motors, um sowohl den eigenen Rückstand als auch den von Aston Martin auf die Konkurrenz zu verkleinern.

Aston Martin bekräftigt Bekenntnis zu Honda
Aston Martins Leiter des Streckenbetriebs Mike Krack wies Spekulationen zurück, das Team könne für 2028 einen Vertrag mit Red Bull Powertrains prüfen, falls die Partnerschaft mit Honda endet. Er betonte, Aston Martin habe eine langfristige Vereinbarung mit dem japanischen Hersteller und gehe davon aus, dass beide bis zum ersten gemeinsamen Rennsieg zusammenarbeiten würden.
Krack verwies außerdem darauf, dass Honda in Austin sein 500. Formel-1-Rennen bestreitet. Seine Aussagen bekräftigten Aston Martins Unterstützung für die Partnerschaft, während Honda seinen Entwicklungsplan umsetzt und die für 2027 angestrebten Leistungssteigerungen erreichen will.
