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Norris: McLaren lässt ihn und Piastri weiter gegeneinander fahren

Lando Norris sagt, dass er und Oscar Piastri beim Großen Preis der USA weiterhin frei gegeneinander fahren dürfen – eine weitere Kollision sei jedoch nicht akzeptabel.

Norris: McLaren lässt ihn und Piastri weiter gegeneinander fahren
© Getty Images

Lando Norris sagt, McLaren werde ihm und Oscar Piastri beim Großen Preis der USA weiterhin erlauben, gegeneinander zu fahren. Zugleich stellte er klar, dass es keine weitere Kollision geben darf.

Am Donnerstag sprach Norris in Austin mit den Medien. Dabei sagte er, das Team habe nach der Berührung im Sprint von Singapur mit beiden Fahrern gesprochen. Die Teamkollegen waren in der letzten Runde miteinander kollidiert. Norris übernahm die Verantwortung, die Rennkommissare stuften den Vorfall jedoch als Rennzwischenfall ein.

McLaren lässt seinen Fahrern weiterhin freie Hand

Norris zufolge hat das Team den Vorfall mit beiden Fahrern besprochen, ihnen das Rennfahren aber nicht untersagt. Er betonte, dass sich die Berührung in Singapur nicht wiederholen dürfe. Dabei verwies er auch auf eine Kollision der beiden in Kurve 1 beim Sprint des Vorjahres.

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Damit dürfen die beiden McLaren-Fahrer weiter frei gegeneinander antreten – solange sie eine Berührung vermeiden. Norris äußerte sich dazu, während er sich von einem schwierigen Wochenende in Singapur erholen will. Seine Entschuldigung nach dem Zusammenstoß mit Franco Colapinto in Baku ist ein weiteres aktuelles Beispiel dafür, wie viel Aufmerksamkeit Zwischenfälle mit Norris auf sich ziehen können.

Norris wünscht sich für nächstes Jahr ein leichter fahrbares Auto

Norris sprach auch über die Form von McLaren nach einem starken Sommer, in dem er in Ungarn und den Niederlanden gewann und sich drei Pole-Positions sicherte. Das Auto sei schneller geworden, sagte er, lasse sich am Limit aber weiterhin äußerst schwierig fahren.

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Seiner Einschätzung nach war es außergewöhnlich anspruchsvoll, eine schnelle Runde im Qualifying zusammenzubringen. Die knappen Abstände bei seinen Pole-Positions seien kein Zeichen dafür gewesen, dass er leichtes Spiel gehabt habe. Er habe das durch konstante Runden und starke Fahrleistungen ausgleichen können, sagte Norris. Mit dem aktuellen Auto könne man jedoch keine Meisterschaft gewinnen.

Norris hält einen weiteren Sieg in dieser Saison für möglich, glaubt dafür aber, dass McLaren ein schnelleres Auto braucht. Mit Blick auf die Zukunft wünscht er sich ein deutlich leichter zu fahrendes Auto. Der aktuelle Schwierigkeitsgrad sei mit einem Titelkampf nicht vereinbar. Diese Sorge steht neben McLarens Plänen, die letzten Upgrades für 2026 zur Entwicklung des Autos für das kommende Jahr zu nutzen.

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